Höhepunkt der Festtage: Schlagersängerin Baginsky trat vor 1000 Zuschauern auf

Gaby gab Gas für Hephata

Sympathische Künstlerin: Gaby Baginsky, Schirmherrin der 18. Hephata-Festtage, gab am Sonntagnachmittag das Abschlusskonzert. Die fröhliche Schlagersängerin sorgte für heitere Stimmung und bezog das Publikum locker mit ein. Fotos: Rose

Treysa. Rosen, Blumensträuße, einen Schutzengel und sogar ein Taschentuch gegen den Schweiß brachte man Gaby Baginsky auf die Bühne. Die sympathische Schlagersängerin trat am Sonntag vor 1000 Zuhörern auf – zum großen Finale der 18. Hephata-Festtage.

Berührungsängste hatte die gebürtige Niedersächsin, die am Mittag noch im ZDF-Fernsehgarten aufgetreten war, nicht. Selbstverständlich, erfrischend und herzlich ging die Künstlerin auf die Bewohner des Diakoniezentrums zu. Die waren auf den Höhepunkt der Festtage bestens vorbereitet und stimmten textsicher in so manchen Hit mit ein. Munter und mit einem Augenzwinkern parlierte die Sängerin über die Männer und das Leben. Bekannt wurde Baginsky in der ZDF-Hitparade. 25 Mal trat die Künstlerin dort auf, mehr als 30 Mal in der SWR Schlagerparade.

Auch in Hephata suchte Baginsky immer wieder den Kontakt zum Publikum. Mit flotten Texten und peppigen Rhythmen hatte sie das Publikum schnell auf ihrer Seite. Gut gelaunt drehte sie ihre Runden durch das Zelt, ließ sich drücken, fotografieren und beschenken. Ebenso selbstverständlich wirkte ihr Gesang – nie aufgesetzt, sondern immer aus vollem Herzen.

Temperamentvoll interpretierte sie ihre größten Erfolge: In ein Medley – unter anderem mit ihrem Debütsong von 1970 „Häng die Gitarre nicht an den Nagel“ – stimmte das ganze Zelt lauthals mit ein. Bei „Jetzt geht die Post ab“ animierte die Künstlerin das Publikum zum Mitschunkeln. Das ließ sich nicht lange bitten. Viele Gäste hielt es indes nicht auf ihren Stühlen. Das liebevoll ausgewählte Geschenk und manch rote Rose wollte gern persönlich überbracht werden. So fröhlich und unkompliziert wie sich die Sängerin präsentierte, war das überhaupt kein Problem.

Autogrammwünsche erfüllt

Baginsky bezog die Bewohner einfach mit ins Programm ein. „Du bist ein Naturtalent – du hörst das Lied zum ersten Mal und hattest es sofort im Ohr“, lobte die Künstlerin eine junge Dame, mit der sie spontan im Duett gesungen hatte. Nach einer Stunde und zwei Zugaben verabschiedete sich die Sängerin von der Bühne – allerdings nur, um noch einmal wiederzukommen. „Ich gehe erst, wenn jeder sein Autogramm hat“, hatte Baginsky versprochen – und ihr Versprechen hielt sie.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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