Haldorfer Karnevalisten zündeten vier Stunden ein Feuerwerk des Frohsinns

Gänser wissen zu feiern

Akte 2015: Heiko Petersen, David Schlicht und Ottfried Krug (von links) nahmen das Dorfgeschehen aufs Korn. Fotos: Büchling

Haldorf. Ein über vierstündiges Feuerwerk der guten Laune brannten die Haldorfer Karnevalisten „Die Gänser“ bei ihren Büttenabenden ab. Keine Karte war mehr für die beiden Prunksitzungen zu bekommen. Über 140 Karnevalisten hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, durch das Sitzungspräsident Gerd Klitsch mit viel Humor führte.

Schlag auf Schlag ging es durch das närrische Programm unter der Leitung von Klitsch: Auftritt des Kinderballetts mit dem Funkenmariechen Sarah Fink, die bei der Zugabe den Kinderprinz Lasse I. Rzeppa zum Tanz aufforderte. Begeisterung auch beim Auftritt der Prinzengarde, die mit großen tänzerischen Leistungen überzeugten.

Sabine Kerth, Carmen Bülo und Michael Rose zeigten mit ihrem ihrem Club in einem Lieder-Medley, wie man gesanglich durch die Haldorfer Nacht kommt.

Kaum zu überbieten war der Vortrag Akte 2015. In Stenkelfeld-Manier, gespickt mit Lokalkolorit, schilderten David Schlicht, Heiko Petersen und Ottfried Krug, wie „Wetten dass“ nach Haldorf geholt werden soll. In Anspielung auf die Zusammenlegung mit Besse kommentierte Ottfried Krug: „Was Gott durch eine Autobahn trennte, dass soll der Mensch nicht zusammenführen.“

WM-Feeling kam auf, als das Kinderballett mit „Stand up for the champions“ in Deutschland-Trikots auf die Bühne kam. Und tänzerisch gut in Szene setzte das Jugendballett das Thema „Mein Baby gehört zu mir.“ Wie man einen Platz in einer Öko-3er-WG ergattert war bei „Gute Zeiten, gute Zeiten“, zu sehen. Der Sketsch gipfelte in der Erkenntnis: „Mit selbst gehäkelten Tüten verhüten.“ Die Tänzerinnen der Prinzengarde präsentierten die Haldorfer Fashion week. Und das Männerballett zeigte bei „Men at Work“ was in ihnen steckt.

Abgerundet wurde das Programm mit dem Auftritt der Eder.beats mit Lead-Sänger Gerd Klitsch. Sie vertonten das Motto der Haldorfer Kampagne „Rosen, Tulpen, Nelken, viele Blumen welken, aber Haldorfs Blumen nicht, feiern bis zum Morgen ist hier Pflicht“, und sorgten für einen stimmungsvollen Abschluss des Abends. (zpb)

Quelle: HNA

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