Stadtverordnete machten Weg für Erweiterung des Fritzlarer Betriebes frei

Der Gärtnerhof in Fritzlar wächst

Fritzlar. Der Gärtnerhof in Fritzlar will großflächig erweitern. In ihrer Sitzung am Donnerstagabend machten die Stadtverordneten den Weg dafür einstimmig frei. Für das Gebiet „In der Diebesecke“ soll nun der Flächennutzungsplan entsprechend geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Laut den Plänen soll ein Verkaufsgewächshaus gebaut werden, das östlich des bestehenden Gebäudes stehen soll. Das Gewächshaus soll aus einem Kaltabteil und einem Warmabteil bestehen, beide jeweils 1200 Quadratmeter groß. Im Kaltabteil können Pflanzen gelagert werden, die gekühlt länger haltbar sind, im Warmabteil beispielsweise tropische Pflanzen.

Der Gärtnerhof will damit die Möglichkeit haben, auch größere Mengen Pflanzen für die Kunden jederzeit vorrätig zu haben. Zu den Plänen gehören auch ein Lager, ein überdachter Anlieferungsbereich, ein Kassenbüro sowie eine überdachte Fläche auf dem Freigelände. Insgesamt werde das Gebäude eine Größe von 68 mal 45 Metern haben, das sind entspricht gut 3000 Quadratmetern.

Die Stadtverordneten waren sich in der Sitzung einig, dass die Erweiterungspläne des Gärtnerhofes eine gute Nachricht. Dr. Hans-Gerhard Heil (CDU) lobte das Traditionsunternehmen, das weit über die Grenzen Fritzlars hinaus bekannt sei. Wolfgang Herzog (SPD) pflichtete ihm bei und lobte die Entwicklung der Stadt als „erfolgreiches Mittelzentrum“. Herzog sprach von einer Investitionssumme von zwei Millionen Euro.

Ähnlich äußerte sich auch Peter Kuttelwascher von den Grünen. „Der Gärtnerhof Fritzlar ist etwas Besonderes“, sagte er. Das Unternehmen hebe sich von den Gartenmärkten der großen Handelsketten positiv ab. (ode)

Quelle: HNA

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