Kunst trifft Kaffee und Kuchen

Erstes Galeriecafé auf dem Kunst- und Werkhof in Großropperhausen

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Glücklich, den Geschmack vieler Gäste getroffen zu haben: Petra Zinn (vorne) sowie Kristina Fiand und Ernst Groß. 

Großropperhausen. Das erste Galeriecafé auf dem Kunst- und Werkhof von Kristina Fiand und Ernst Groß in Großropperhausen kam bei den Besuchern gut an.

Werkskantine haben Kristina Fiand und Ernst Groß den Raum genannt, in dem am Sonntag das erste Galeriecafé auf dem Kunst- und Werkhof stattfand. Doch weit gefehlt, wer dachte, er dürfe nur im Blaumann hier herein. 

Schon durch das Bullauge der Eingangstür war zu sehen, dass die proppenvoll gefüllte Kantine an diesem verregneten Sonntagnachmittag Anziehungspunkt für eine Vielfalt von Gästen war - eingefleischte Kunstfans wie auch solche, die es vielleicht einmal werden möchten.

Die Verbindung von Kaffee und Kunst, also die Öffnung der Ausstellungsräume sowie das Angebot, Kaffee und Kuchen zu konsumieren, erwies sich als gelungener Coup, der den Geschmack der Gäste traf. „Kaffee und Kunst ist eine gute Verbindung, und haute ist auch das richtige Wetter hierfür“, sagten Anette und Dirk Wiedemeyer aus Berge, die zum ersten Mal den Kunst- und Werkhof besuchten. 

Neu geschaffene „Edeka“-Frauen

Neben einer ganzen Schar von neu geschaffenen „Edeka“-Frauen des Künstlerpaares gab es von Ernst Groß und dem befreundeten Künstler Michael Henning (Spessart) unter anderem Fotografien auf Holz zu sehen sowie an den Wänden der Werkskantine Porzellanmalerei, die Kristina Fiand im vergangenen auf alten Tellern und Servierplatten im angesagten „Vintage“-Look geschaffen hat - eine bemerkenswerte Verwendung von Omas Geschirr.

„Die Porzellanmalerei geht schnell und ist nicht so anstrengend wie das Schnitzen“, sagte Kristina Fiand, die am Spätnachmittag sichtlich erleichtert war. Mittags hatte sie noch Magengrummeln geplagt, ob die Idee des Galeriecafés denn ankommen oder sie auf ihrem selbst gebackenen Kuchen sitzen bleiben würden.

Gäste mussten Schlange stehen

Doch weit gefehlt. Schlange mussten die Gäste zeitweise stehen, um einen der knapp 40 Plätze zu ergattern, und um halb fünf waren nur noch eine Handvoll Kuchenstücke übrig. Am meisten freute sich darüber Petra Zinn.

„Es war schon immer mein Traum, Gäste zu bewirten“, so die Frielendorferin, die schon seit vielen Jahren auf dem Kunst- und Werkhof in der Küche aushilft und die die Idee zu dem Galeriecafé hatte. Auch Kristina Fiand hat einen Traum, sagt sie, hoch erfreut, dass sich in der Region zurzeit so viel bewegt: „Ich träume davon, dass es bald eine E-Bike-Flotte mit Fahrrädern zum Ausleihen gibt und man von einem Café zum Anderen fahren kann.“

Das nächste Galeriecafé steht am Sonntag, 7. April, unter dem Motto „Kleider tauschen Leute“ auf dem Programm – fünf intakte Kleidungsstücke mitbringen und sich für den Frühling ohne Reue neu einkleiden. Dann geht es weiter am Sonntag, 18. August, mit Einblicken in das neue Schaffen von Fiand/Groß, geöffnet jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Quelle: HNA

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