Ganz nah an der Natur: Störche im Naturschutzgebiet Glockenborn

Störche im Glockenborn: Horst Siebert aus Baunatal hat die beiden fotografiert. Foto:  Siebert/nh

Bründersen. Gleich drei Störche wurden im Naturschutzgebiet Glockenborn bei Bründersen gesehen. HNA-Leser Kristina und Ingo Loose riefen in der Redaktion an, um die Nachricht zu vermitteln. Auf Spurensuche machte sich unter anderem auch Horst Siebert (64) aus Baunatal.

Bestens vorbereitet: Horst Siebert hat alles, was man für gelungene Fotos braucht: Eine gute Ausrüstung und viel Geduld.

Der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer im Naturpark Habichtswaldhatte in der vergangenen Woche von der Ankunft eines Storches gehört. Deshalb wollte er sich mit seiner Kamera auf die Lauer legen. Dass es nun gleich drei sein sollen, das hat ihn überrascht und auch gefreut. Denn der Hobbyfotograf hat nicht umsonst eine richtig gute Fotoausrüstung, mit der er schon so manche Tierarten besonders schön aufgenommen hat.

Und er kennt sich auch gut aus. „Gucken Sie mal, das da drüben sind Schafsstelzen“, sagt Siebert und schon surrt der Kameraauslöser. Die kleinen Vögel huschen über die Wiese, Siebert hat sie fotografiert. Doch er lässt auch das Storchennest nicht aus den Augen. Immer wieder sucht er die Gegend ab, zu gern würde er alle drei Störche fotografieren. Aber das Adebar-Trio lässt sich nicht blicken.

Naturschutzgebiet Glockenborn: Die Schwäne heben ab, um sich ein paar Hundert Meter weiter niederzulassen. Fotos:  Wüllner

Stattdessen kämpfen in der Luft ein Rotmilan und eine Krähe miteinander.Lautstarkes Getöse machen die beiden dabei. Unterdessen starten Schwäne vom angrenzenden Teich aus und suchen sich ein anderes Plätzchen. Oft kommt Horst Siebert an diesen schönen Ort. Auch, weil seine Eltern in Wolfhagen leben. Aber auch wegen der Tiere, die er gern fotografiert. Und letztendlich hat er dann doch noch zwei Störche vor die Linse bekommen. Der dritte Storch hat vielleicht auch schon das Gebiet verlassen. Denn nur ein Storchenmännchen wird von der Storchendame akzeptiert.

Das wertvolle Feuchtbiotop bei Bründersen gibt es seit dem Jahr 2004. Durch Ausgleichsmaßnahmen vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen und der Stadt Wolfhagen ist dort ein wertvoller Lebensraum entstanden.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare