Um 0.30 Uhr heulten die Sirenen

Gartenhütte in Felsberg brannte in der Silvesternacht lichterloh

Flammen drohten, auf Haus überzugreifen: Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit mehreren Strahlrohen. Foto: Wenderoth

Felsberg. Eine böse Überraschung erlebte der Eigentümer einer Gartenhütte in Felsberg gleich zu Beginn des neuen Jahres. Seine Gartenhütte brannte lichterloh. Eine Nachbarin hatte das Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Das Jahr 2017 war noch keine halbe Stunde alt, als die Sirenen in Felsberg und Gensungen heulten. Als die ersten Feuerwehrleute wenige Minuten nach dem Alarm an der angegebenen Adresse in der Felsberger Untergasse eintrafen, stand die etwa 20 Quadratmeter große Hütte lichterloh in Flammen. Das Feuer drohte auf benachbarte Gebäude, sowie eine Hecke und Bäume, überzugreifen. Mit mehreren Strahlrohen gingen die Einsatzkräfte gegen das Feuer vor. Wenige Minuten später waren die Flammen eingedämmt und die Nachlöscharbeiten konnten beginnen. Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute und drei Helfer des DRK Edertal unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Semmler an der Einsatzstelle.

In der offenen Hütte waren sämtliche Gartenmöbel des 75-jährigen Hüttenbesitzers eingelagert. Sie wurden ein Raub der Flammen. Der Besitzer schätzt den Schaden an Hütte und Mobiliar auf rund 4.000 Euro. Zu Beginn der Löscharbeiten musste die Untergasse für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Probleme bereiteten den Feuerwehrleuten auch die Temperaturen von minus 6? C. Das Löschwasser gefror sofort auf der Straße und bildete eine spiegelglatte Fläche.

Zur Brandursache konnten bisher keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Vermutung, die von mehreren Passanten an der Einsatzstelle geäußert wurde, dass der Brand durch eine verirrte Silvesterrakete entstanden ist, liegt nahe, konnte aber nicht bestätigt werden.

In Felsberg brannte eine Gartenhütte lichterloh

Quelle: HNA

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