In der Geborgenheit des Waldes

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Abseits des Trubels: Uwe Zindel, Leiter des Forstamtes Wolfhagen, genießt die Rast am Waldsee Asch im Naturpark Habichtswald vor den Toren der Stadt Kassel.

Wolfhagen/Kassel. Es ist ein Ort der Widersprüche: Der Asch im Bergpark Wilhelmshöhe ist Idylle inmitten der Natur - und doch künstlich, von Menschenhand, geschaffen. Der von Laubgehölzen gesäumte See ist eine Oase der Ruhe und liegt in unmittelbarer Nähe zur verkehrsreichen Stadtgrenze Kassels.

Es ist ein besonderer Ort, daran lässt Uwe Zindel, Leiter des Wolfhager Forstamtes, keinen Zweifel. Er genießt es, wenn er am Asch verweilen kann, sei es in seiner Freizeit während einer Wandertour oder wenn er aus beruflichen Gründen im Revier ist. „Man kann hier seiner Seele freien Lauf lassen“, sagt Zindel, „den Trubel hinter sich lassen“. Zindel kennt die Geschichte des vor gut 300 Jahren geschaffenen Sees genau, seine Funktion im komplizierten Gefüge der Wasserspiele im Bergpark.

Wer sich eine Rast gönnt am Asch, mundartlich für Topf, grübelt nicht über die Leistung der Ingenieure, die für Landgraf Karl das Wasserspektakel inszenierten, an dem sich bis heute die Besucher zwischen Herkules und Schloss Wilhelmshöhe begeistern. Hier lässt man die Ruhe auf sich wirken. „Der Platz hat eine Offenheit, man fühlt sich in das Romantische des Waldes integriert“, schwärmt Forstmann Zindel. Er spricht auch von der „Geborgenheit des Waldes“, die der Besucher hier finde.

Vom Asch aus, direkt auf der Grenze von Bergpark und Staatswald gelegen, könne man die Schönheit der Landschaft und die architektonischen Kostbarkeiten des Naturparks vor den Toren Kassels auf einer Tour von gut acht Kilometern wunderbar erwandern.

Quelle: HNA

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