Gitarrenchor Saitenspiel feierte im Gudensberger Bürgerhaus sein 25-jähriges Bestehen

Ein Geburtstag mit vielen Tönen

Aus dem Gitarrenchor entstand auch ein Zitherensemble: Es besteht aus sieben Musikerinnen, darunter auch Vorsitzende Martina Sprenger aus Gudensberg (rechts).

Gudensberg. Die Plätze im Bürgersaal reichten gar nicht aus: Der Gitarrenchor Saitenspiel feierte seinen 25. Geburtstag im Gudensberger Bürgerhaus und die Freunde der vielsaitigen Musik strömten in Scharen herbei.

Die Mitglieder freute das: „Eine so große Veranstaltung ist für uns alles andere alltäglich“, sagte Jörg Kochowski, musikalischer Leiter der Gruppe. „Dieses Konzert heute ist eine große Herausforderung für uns.“

Diese Herausforderung meisterten die Musikerinnen auf der Bühne mit Bravour. Was 1988 als einmaliger Gitarrenkurs für Landfrauen in Wabern-Hebel begonnen hat, ist längst zu einer über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Formation zusammengewachsen.

Sie blickt auf eine bewegte Geschichte und viele Auftritte zurück. Zwei davon sind in ganz besonderer Erinnerung geblieben: Zum einen der in Berlin, als der Chor beim Besuch des hessischen Landfrauenverbandes beim damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler spielten. Zum anderen ist es das Konzert, das der Gitarrenchor 2008 im Hessentagszelt in Homberg gab.

Ein einziger Mann ist dabei

44 Frauen und ein Mann aus dem ganzen Schwalm-Eder-Kreis zählt das Ensemble zurzeit. Adolf Brede aus Gudensberg hat viel Mut: Er ist der einzige männliche Musiker in der ganzen Gruppe. Deren Repertoire umfasst über 100 Titel, es reicht von christlicher Musik über Oldies und Schlager bis hin zu Volksmusik. Beim Konzert in Gudensberg war von allem etwas dabei.

Mittlerweile hat sich auch eine kleine Gruppe Musikerinnen – darunter die Vorsitzende Martina Sprenger – zu einem Zitherensemble zusammengeschlossen. Es eröffnete auch das Konzert am Sonntag und begeisterte das Publikum: Beim Stück „Das Glöckchen“ summten die Zuhörer im ganzen Saal die Melodie mit.

Danach betrat der Gitarrenchor, begleitet von viel Applaus, die Bühne und spielte zunächst ein Medley von elf Stücken aus seiner Anfangszeit von vor über 20 Jahren. Nach der Pause stand auch Jörg Kochowskis Gensunger Band „Jericho“ mit auf der Bühne, die das Publikum mit Oldies und Evergreens unterhielt.

Während der Pause gab es mit der Unterstützung der Gudensberger Landfrauen ein riesiges Kuchenbuffet. Die Gitarristinnen hatten alle süßen Köstlichkeiten selbst gebacken und so neben dem musikalischen auch ihr kulinarisches Können unter Beweis gestellt. Fans des Saitenspiels müssen übrigens nicht aufs nächste Konzert warten: Den Gitarrenchor kann man für Feste, Jubiläen und Gottesdienste buchen. Informationen: Tel. 0 56 03/ 22 33 oder per Mail: martinasprenger@online.de

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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