Verein engagiert sich für vergessene Tote

Gedenken an die Opfer des Krieges

Trutzhain. Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain will mit einer Gedenkstunde an die Opfer des Zweiten Weltkrieges erinnern, darunter an mehr als drei Millionen in deutscher Gefangenschaft verstorbene sowjetische Kriegsgefangene.

Bis heute führe die Anonymisierung dieser Opfer auf den Friedhöfen in ehemaligen Gefangenenlagern dazu, dass die Anzahl der Toten sowie deren Identität noch nicht umfassend geklärt sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Erst seit Öffnung russischer Archive habe man Namen und Daten von 349 sowjetischen Toten des Waldfriedhofs Trutzhain ermitteln können.

Gedenkstunde am Friedhof

Die Gedenkstunde findet am Donnerstag, 1. September, ab 17.30 Uhr auf der Mahn- und Gedenkstätte Waldfriedhof Trutzhain statt.

Zu diesem Anlass spricht Eberhard Radczuweit aus Berlin. Er ist Mitbegründer eines Vereins für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Seit 1991 engagiert sich der Verein für vergessene Opfer des NS-Regimes. (sal)

Quelle: HNA

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