Gedenktafel soll an in der Breitenau Inhaftierte erinnern

Ehemalige Synagoge in Guxhagen: Zur Erinnerung an Lilly Jahn wird dort am Mittwoch eine Tafel aufgehängt. Foto:  Müller-Neumann

Guxhagen. Die Gemeinde Guxhagen hat den Ort vor ihrer ehemaligen Synagoge in Lilli-Jahn-Platz umbenannt. Zum Gedenken an die Ärztin, die zeitweise in der Breitenau inhaftiert war und im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ums Leben kam, wird diese Woche eine Gedenktafel enthüllt. Ein Redner wird Dr. Martin Doerry sein, der Enkelsohn von Dr. Lilli Jahn.

Doerry hat auf der Grundlage von Briefen die ergreifende Lebensgeschichte seiner Großmutter mit dem Titel „Mein verwundetes Herz - Das Leben der Lilli Jahn 1900 bis 1944“ veröffentlicht. Lilli Jahn lebte bis 1933 mit ihren Ehemann und ihren Kindern als angesehene Arztfamilie in Immenhausen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie als Jüdin verfolgt und ermordet.

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Quelle: HNA

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