Günsteroder haben ein neues Dorfgemeinschaftshaus

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Empfängt die Günsteroder mit offenen Türen und einem offenen Ohr: Ortsvorsteher Frank Heinemann (links) hat ein Büro im neuen Dorfgemeinschaftshaus. Helmut Horn (zweiter von links) und einige andere Gäste haben sich für das DGH eingesetzt.

Günsterode. Eine lange Geschichte ist mit einem Fest zu Ende gegangen. Mehr als zehn Jahre haben sich die Günsteroder ein neues Dorfgemeinschaftshaus gewünscht. Am Samstag haben sie es eingeweiht. „Dank Konjunkturprogramm und vieler Helfer“, sagt Ortsvorsteher Frank Heinemann.

Die Türen stehen offen. Die Gäste gehen durch die Empfangshalle, entlang einer großen Fensterfront, und staunen über den großen Saal am Ende des Ganges. „Braucht ein kleiner Ort wie dieser ein neues DGH?“, fragt Bürgermeister Dieter Runzheimer und gibt sogleich die Antwort: Ja. „Wer Zukunft will, der muss ihr auch Raum geben“, sagt er dann.

„Das Warten hat ein Ende.“

Die Festreden zur Einweihung sind vor allem Dankesreden. Sie gelten dem Ortsbeirat, den Planern, dem Land und dem Bund, die eine Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm haben fließen lassen. Vor allem aber gelten sie den Günsterodern, die stets Beharrlichkeit bewiesen haben.

In neuen Büro von Ortsvorsteher Frank Heinemann erzählen Zeitungsausschnitte von der Ausdauer der Einwohner. Als die Geschichte im Februar 2001 begann, wurde die Zeitung noch schwarz-weiß gedruckt. Lange warteten die Günsteroder auf Geld für ihr Vorhaben. Doch die Geduld hat sich gelohnt: Im vergangenen Jahr wurde der Grundstein für ein neues Gemeinschaftshaus gelegt. „Jetzt hat das Warten ein Ende“, sagt Heinemann. Mit einem bunten Programm haben Günsteroder Vereine ihren neuen Treffpunkt eingeweiht. Wenn die Spuren des Festes zusammengekehrt und abgewischt sind, beginnt der Alltag. Einen Belegungsplan gibt es schon: Der Tischtennisverein wird im Saal die Bälle schmettern. Nebenan will der Volkschor proben. (spi)

Quelle: HNA

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