53 Mitglieder aus drei Ortsverbänden räumten Schnee von der Bettenwelt

Gefahr in Verzug: THW im Einsatz auf Dach der Bettenwelt-Halle

Schwalm-Eder. 53 Helfer der THW-Ortsverbände Homberg, Fritzlar und Melsungen haben am Dienstag tonnenweise Schnee vom Dach der Bettenwelt im Homberger Industriegebiet geschippt.

Dort türmten sich vor allem an den Rändern mannshohe Schneeberge. Die drückten so sehr aufs Dach, dass die Krananlage, die innen an der Decke angebracht ist, nicht mehr funktionierte. Nun ist Schneeräumen ja nicht unbedingt die Hauptaufgabe des THW. Aber: „Da war Gefahr in Verzug“, sagt der Homberger THW-Ortsbeauftragte Lothar Fritz: „Es bestand das Risiko, dass sich das Dach verformt oder gar einstürzt.“

Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass das THW Schnee von einem Dach schippen musste. Doch fast auf dem Tag vor einem Jahr waren die Helfer von vier Ortsgruppen aus dem Landkreis auf der Lidl-Halle in Hertingshausen im Einsatz, erinnert sich Fritz. Auch die hatte damals unter der Schneelast ächzte.

Die schnelle Hilfe und der Einsatz der THW-Mitglieder ist übrigens nicht kostenlos: Die Eigentümer der betroffenen Gebäude müssen die Kosten für die Arbeit aufkommen.

Auch wenn dieser Winter noch lange nicht zu Ende ist: Lothar Fritz sieht keine Gefahr für private Balkone und Dachterrassen. Deren Fläche sei meistens zu klein, als dass der Druck zu groß würde. Und die Statik sei entsprechend berechnet. Wer große Dachflächen habe, sollte die Ränder freiräumen. Dort, wo sich Schneeverwehungen an Geländern und Brüstungen auftürmten, steige das Gewicht.

Quelle: HNA

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