Gemeinde, Tourismusunternehmen und Marketingbüro entwickelten neues Konzept

Ein Geheimtipp will ans Licht

Attraktionen rund um den See: Der Silbersee, hier das Wellness-Paradies, soll bekannter werden. Eine Arbeitsgruppe, begleitet von Werbefachleuten, will Frielendorfs touristische Angebote besser vermarkten. Archivfoto:  Quehl

Frielendorf. Neue Wege schlägt die Gemeinde Frielendorf in Sachen Vermarktung ein. Werbefachleute erarbeiteten jetzt ein Konzept für die Kommune mit ihren Tourispartnern wie Ferienwohnpark, Silberseebob und Frielo-Land. Ziel ist es, insbesondere auch in der nordhessischen Region, das touristische Profil der Gemeinde zu präsentieren.

Erholung, Familie, Aktivurlaub, Wellness, Gesundheit, Natur und Märchen lauten die Schwerpunktthemen, mit denen die Gemeinde verstärkt für sich werben will. „Wir haben auf kleinem Raum so viel zu bieten, das muss besser rüber kommen“, erklärte Frielendorfs Bürgermeister Birger Fey.

Im Visier haben die Werbefachleute dabei nicht nur die Urlauber, sie setzen auch auf die Tagestouristen. Und die gilt es, in einem 90-Kilometer-Radius zu gewinnen. Das beinhaltet laut Fey unter anderem verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Mundpropaganda und entsprechende Internetangebote.

Erste Ideen des Konzepts sind bereits in die Tat umgesetzt worden. Ein neues Logo, „Silbersee-Erlebniswelt Frielendorf“, findet sich in einem neuen Faltblatt wieder. Einem Gutscheinheft gleich können hiermit die touristischen Angebote rund um den Silbersee zum ermäßigten Preis genutzt werden. Im Fokus der Aktion stand laut Fey insbesondere der Großraum Kassel.

Beim Vertrieb des neuen Prospekts setzt die Gemeinde auf simple und preisgünstige Wege. Zum einen wurden die Flyer in der Markthalle in Kassel verteilt, zum anderen unterstützten Frielendorfer Fleischereien in ihren Kasseler Filialen die Aktion und legen die Prospekte neben ihrem eigenem Angebot aus.

Weitere Ideen werden von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Marketingbüro, der Gemeinde und Frielendorfer Tourismusunternehmen erarbeitet werden.

In die Entwicklung des Konzepts und die Projektbegleitung in den nächsten anderthalb Jahren investierte die Gemeinde nach Angaben von Bürgermeister Birger Fey circa 14 000 Euro. (syg)

Quelle: HNA

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