70 Einsatzkräfte beteiligt

Wo geht es zum Waldbrand? Fritzlarer Feuerwehren absolvierten Übung

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Züschen. Keine Zeit zum Ausschlafen hatten am Wochenende die Männer und Frauen der Fritzlarer Einsatzabteilungen der Feuerwehren. Gegen neun Uhr wurden sie unerwartet von Funkmelder und Sirene aus der morgendlichen Ruhe gerissen. Zum Glück war es aber nur eine Alarmübung.

Die Übung hatte Fritzlars Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke mit Forstoberinspektor Dieter Wölling und seinen Mitarbeitern Harald Hötzel und Thomas Jeburg ausgearbeitet. Angenommen wurde ein Waldbrand im Bereich Löch, südlich von Zü-schen, der sich in Richtung Wellen ausbreitete.

Beteiligt waren 70 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen, dazu ein Rettungswagen mit Besatzung, dem Organisationsleiter Rettungsdienst Thomas Jäger und ein Forstschlepper mit Wassertank.

Das Löschwasser wurde in Züschen an den Fischteichen und aus der vorher angestauten Elbe sowie aus Unterflurhydranten entnommen und im Ringverkehr mit Feuerwehrtankfahrzeugen sowie einem Forstschlepper mit angehängtem Tank an die Einsatzstellen gefahren. Neben der Direktbekämpfung wurde eine Riegelstellung mit zwei Abschnitten errichtet.

Mit zum Übungsszenarium gehörte auch ein Unfall eines Feuerwehrmannes. Der wurde vom Rettungsteam im Wald versorgt und von den Kameraden über unwegsames Gelände bis zum Rettungswagen getragen.

Als Einsatzleiter Hucke die Übung gegen Mittag für beendet erklärte, war er mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sowohl Feuerwehr als auch Forst zogen eine positive Bilanz der drei Stunden. Wie Hucke sagte, sei man sehr diszipliniert an die Sache herangegangen, das Übungsziel sei voll erfüllt worden.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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