Umbau im Sommer 2018

Gelände der Kläranlage in Körle wird zum Sammelplatz für Grünabfall

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Wird umgebaut: Im Sommer soll das ehemalige Kläranlagengelände in Körle zum Grünabfallsammelplatz umgebaut werden. Bürgermeister Mario Gerhold und Bauamtsleiter Joachim Gerlach schauen sich die Planungen an.

Körle. Seitdem das Abwasser aus Körle im Klärwerk Melsungen gereinigt wird, ist die Körler Kläranlage außer Betrieb. Das Gelände soll ab Frühjahr 2019 wieder genutzt werden: als Sammelplatz für Grünabfall.

60.000 Euro sind für den Umbau im Haushaltsentwurf vorgesehen, der komplette Haushaltsplan wird in der Gemeindevertretersitzung am Montag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr eingebracht.

Derzeit werden Grünabfälle direkt am Bauhof angenommen. Dort sei man platzmäßig aber doch sehr eingeschränkt, sagt Bürgermeister Mario Gerhold. Denn je nach Jahreszeit sei an den Samstagvormittagen ordentlich Andrang. „Und da ist der Sammelplatz alleine von der Logistik her eigentlich zu klein.“

Kläranlage Körle: Umbau im Sommer 2018

Das Kläranlagengelände soll im Sommer dieses Jahres umgebaut werden. Der große Metallbehälter soll als Lagerraum erhalten bleiben, auch das Betriebsgebäude soll stehen bleiben.

Alle anderen oberiridischen Behälter werden abgerissen, die unterirdischen sollen dann mit dem Bauschutt, der beim Abriss entsteht, befüllt werden, erklärt Bauamtsleiter Joachim Gerlach.

Auf dem Gelände sollen mehrere Stellflächen für Abfall-Container eingerichtet werden, um die Annahme zu erleichtern. Denn bevor die Grünabfälle zur Kompostierungsanlage gebracht werden, müssen diese sortiert werden. Drei Fraktionen gibt es, eine für Gehölzschnitt, eine für Hecken und Stauden sowie eine für beispielsweise Rasenschnitt, Laub, Obst- und Gemüseabfälle.

Auch Bauschutt, Elektromüll, Altmetall und Restmüll soll künftig am alten Kläranlagengelände abgegeben werden können.

Wenn alles nach Plan läuft, können bereits im Herbst dieses Jahres die Grünabfälle am neuen Sammelplatz angeliefert werden. „Spätestens aber ab dem Frühjahr 2019“, sagt Gerlach. Die Lage außerhalb des Wohngebiets sei für den Sammelplatz äußerst gut, sagt Gerhold. Denn schließlich sei die Annahme von Abfall teilweise auch mit Lärm verbunden. 

Die Sitzung der Gemeindevertreter findet am 29. Januar, im Sitzungssaal des Rathauses statt. Ab 19.30 Uhr sind Zuhörer willkommen. Neben dem Haushaltsplan beraten die Gemeindevertreter unter anderem auch über die Beitragsfreiheit der Kindertagesstätten.

Quelle: HNA

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