Geld für Jugendhaus  da - 150.000 Euro von EU und Hessen

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Sie freuen sich aufs neue Jugendhaus: Die Mitglieder des Kirchberger Jugendclubs beim Rock am Teich im August, von links Jana Größel, Raoul Brehmeier, Cedric Stössel und Alena Bracht.

Niedenstein. Der Kirchberger Jugendclub kann sich freuen: Der Bewilligungsbescheid über die 150.000 Euro, die für den Bau des neuen Jugendhauses am Ortsrand von Kirchberg erforderlich sind, ist inzwischen eingetroffen.

„Damit ist die Finanzierung des Neubaus gesichert“, sagte Bürgermeister Werner Lange am Rande der Stadtverordnetensitzung im Wichdorfer Bürgerhaus am Donnerstagsabend.

Das Geld stammt aus dem Eler-Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums (siehe Stichwort). „Wir bekommen damit die höchstmögliche Förderung von der EU und dem Land Hessen“, sagte Lange weiter.

Das neue Jugendhaus wird notwendig, weil die Stadt das Gebäude des bisherigen Jugendclubs im Stadtteil Kirchberg an einen örtlichen Unternehmer verkauft hat und für Ersatz sorgen muss.

Ortsbeirat und Stadtverordnete sprachen sich nach langem Diskussionsprozess für den Neubau aus. Mit dem Bau begonnen werden soll erst im kommenden Frühjahr. In den nächsten Wochen werde man sich mit dem Jugendclub und dem Ortsbeirat zusammensetzen und über den Winter den Bau planen und vorbereiten, sagte der Bürgermeister.

Die Jugendlichen und weitere Kirchberger haben sich im Vorfeld für das Jugendhaus stark gemacht und wollen erhebliche Eigenleistungen (Umfang: 60.000 Euro) erbringen.

Die Stadt Niedenstein steuert das Grundstück für das neue Haus am Ortsrand Richtung Gleichen, unterhalb des Wartbergs, bei und zahlt 90.000 Euro. Zusammen sind das dann die 300.000 Euro, die für das Jugendhaus erforderlich sind.

Stichwort: ELER

Den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gibt es seit 2005, er ist seit 2007 aktiv. Er soll unter anderem sorgen für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Land- und Forstwirtschaft und die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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