Landkreis fördert Fahrbahnerneuerung in der Michelsberger Ortsdurchfahrt

Geld für die Straßensanierung

Gute Aussichten: Kanalarbeiten stehen in Ortsdurchfahrt in Michelsberg in Richtung Linsingen an. Auch die Finanzierung für die Fahrbahndecke ist gesichert. Foto: Rose

Schwalmstadt. Für die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Michelsberg in Richtung Linsingen ist alles in trockenen Tüchern. Auch die Finanzierung der neuen Fahrbahn nach Kanalbau der Buchholzstraße ist gesichert. Die Stadt Schwalmstadt bekommt einen Baukostenzuschuss in Höhe von maximal rund 65 300 Euro zur Wiederherstellung der Kreisstraße 103 in Michelsberg.

Dies ist notwendig, da die Stadt umfangreiche Kanalbaumaßnahmen vornehmen musste. Weil vom Land Hessen in einem überschaubaren zeitlichem Rahmen keine Fördermittel für einen Vollausbau zu erwarten sind, wurde eine Gemeinschaftsaufgabe nach dem sogenannten „Salmshäuser Modell“ geplant. Dafür machte der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises mit seinem Beschluss den Weg frei.

Landrat Frank-Martin Neupärtl verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass hier im Sinne der Bevölkerung von Michelsberg innovativ und unbürokratisch gehandelt wird. Normalerweise hätte der Schwalm-Eder-Kreis auf die Förderzusagen aus Wiesbaden warten müssen. Unter Umständen mehrere Jahre, in denen die Ortsdurchfahrt in Michelsberg aufgrund der Beschädigungen durch den Kanalbau in einem sehr schlechten Zustand geblieben wäre.

Durch den Baukostenzuschuss des Kreises an die Stadt ist diese in der Lage, die Kreisstraße einem Schritt zu erneuern.

Die Michelsberger sollen auf diese Weise nicht mehrfach durch Bauarbeiten belastet werden.

Darüber hinaus werden durch das Modell Steuergelder gespart, denn anstatt starrer Richtlinien wird für den Ausbaustandard die tatsächliche Verkehrsbelastung der Straße zugrunde gelegt. Und dies ist insgesamt kostengünstiger, betont Landrat Neupärtl. Entsprechende Berechnungen und Vorgaben erbringt Hessen Mobil in Kassel. Eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren wird vorausgesetzt. Diese wäre auch bei einem erheblich teureren, standardisierten Ausbau nicht wesentlich länger. Die Stadt Schwalmstadt wird die Ausführung der Bauarbeiten übernehmen.

Auch die Finanzierung der Bauarbeiten für Kanäle und Wasserleitungen liegen auf Seiten der Stadt.

Für die Gehwege müssen nach Auskunft der Stadtverwaltung die Anlieger satzungsgemäß zahlen. Die Ausschreibungen beginnen aktuell. Dafür ist die Stadt zuständig, die Bauüberwachung liegt bei Hessen Mobil. (syg)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare