Dachdecker weisen auf künftige Förderung hin - Innung erhielt Zertifikat für Ausbildungsstätte

Geldspritze auch für Gründächer

Auszeichnung: Der Ausbildungsstätte der Dachdecker-Innung Kassel wurde Qualität bescheinigt. Unser Foto zeigt links Geschäftsführer Jürgen Altenhof sowie rechts Obermeister Horst Wagner mit der Urkunde. Foto: privat

Schwalm-Eder. Für die Begrünung von Dächern können Hausbesitzer künftig einen Zuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten. Darauf hat die Dachdecker-Innung Kassel hingewiesen, zu der auch Betriebe aus dem Schwalm-Eder-Kreis gehören.

Diese Förderung sei zu begrüßen, sagte Obermeister Horst Wagner (Seigertshausen) in der Jahreshauptversammlung der Innung in Melsungen. Ab dem Juni 2016 werde das Angebot bei der Förderbank verfügbar sein.

Günstiger Zinssatz

Bis zu 75 000 Euro Kredit mit einem Zinssatz von einem Prozent je Wohneinheit oder bis zu 50 000 Euro bei Einzelprojekten könnten beantragt werden. Darüber hinaus werde ein Tilgungszuschuss gewährt, sagte Wagner. Damit würden Gründächer auch bei den Fördermöglichkeiten gleichgestellt.

Informationen erhalten Hausbesitzer bei Fachbetrieben (www.dachdecker-innung-kassel.de) sowie bei der KfW (www.kfw.de) oder bei Energieberatern.

Jörg Halberstadt (Balhorn) wies darauf hin, dass die Ausbildungsstätte des Dachdeckerhandwerks in Kassel zertifiziert worden ist. Sie erfülle damit die Auflagen der Lohnausgleichskasse (LAK) für die Lehrlingsausbildung.

Die Innung habe mit der Zertifizierung einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Dachdeckerausbildung in Nordhessen getan. Ziel der Innung bleibt es, eine hochwertige Ausbildung junger Menschen in der Region sicherzustellen. Das sei bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt worden.

Mit einiger Regelmäßigkeit gehörten die Auszubildenden der Kasseler Innung zu den Besten in Hessen, sagte Halberstadt. Die Ausbildungsstätte sei auch über die Region bekannt und bilde auch Dachdecker aus anderen Landesteilen aus.

In Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum Kassel und dem Zimmerer-Zentrum werde den 90 jungen Dachdeckern und den Betrieben ein umfangreiches Gesamtpaket geboten.

In diesem Zusammenhang wies Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Altenhof, darauf hin, dass noch einige freie Lehrstellen in Nordhessen gemeldet seien.

Interessierte können sich bei der Kreishandwerkerschaft (www.handwerk-schwalm-eder.de) oder der Dachdecker-Innung Kassel informieren. (red)

Quelle: HNA

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