Gemeinde Willingshausen setzt weiter auf Windenergie

Willingshausen. Zu wenig Wind, schützenswerte Vogelarten: Nach Auffassung des Regierungspräsidiums (RP) Kassel gibt es in der Gemeinde Willingshausen keine geeignete Flächen für Windkraftanlagen.

Mit ihrem Beschluss, den die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Donnerstagabend in Wasenberg im Kulturhaus der Generationen mit 16 Ja-, 12 Nein-Stimmen und einer Enthaltung fassten, aber will die Gemeinde daran festhalten, mit der Wüstung Wernersdorf (Merzhausen/Röllshausen) und dem Wasenberger Rücken (Wasenberg/Treysa) zumindest für zwei Flächen den Weg für Windkraft frei zu machen.

Abgeschmettert wurde der Vorschlag Erwin Hochfelds (SPD), einen bereits bestehenden Parlamentsbeschluss, der zudem das Gebiet Wasenberger Wald (Wasenberg/Neustadt) mit einschloss, aufrecht zu erhalten.

Bürgermeister Heinrich Vesper betonte, dass das Regierungsspräsdium mit dem Widerspruch ausdrücklich eine fachliche Begründung verlange, was sich insbesondere für das Waldgbiet zwischen Wasenberg und Neustadt als schwierig erweisen könnte. „Wir müssen beweisen, dass die Gebiete doch genehmigungsfähig sind.“

Waldgebiet schwierig

Das unterstrich auch Ulrich Riebeling (BGL/FWG): Das Gebiet Wasenberger Wald werde sich dem RP gegenüber als schwierig erweisen, deshalb solle wenigstens versucht werden, die Areale vorzuschlagen, die wenigstens eine geringe Chance hätten.

Das unterstützte auch CDU-Sprecher Stefan Völker: „Wir müssen uns auf Suchräume konzentrieren, die annähernd realisierbar sind.“ Völker wies zudem darauf hin, dass für die beiden Gebiete Wasenberger Rücken und Wernersdorfer Grund bereits Gutachten vorliegen. Für die Waldfläche müsste die Gemeinde noch eines erstellen.

Hintergrund: Die Reon AG mit Sitz in Worpswede hat bereits Windparks in der Großgemeinde Willingshausen beplant und entsprechend begutachtet. (syg)

Quelle: HNA

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