Habichtswalder Parlament tagten in Ehlen

Gemeindevertreter wollen Glasfasernetz

Habichtswald. „Wir wollen kein weißer Fleck auf der Landkarte sein“, sagte Habichtswalds Bürgermeister Thomas Raue und meinte den geplanten Ausbau des Glasfasernetzes für Nordhessen.

Dabei musste er die Mitglieder der Gemeindevertretung während der Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus gar nicht weiter überzeugen. Nachdem alle Ausschüsse ohne Einschränkung ihre Zustimmung bekundet hatten, wurde der Beschluss einstimmig angenommen.

Flächendeckende Versorgung

Es biete nur Vorteile und sei dazu noch für die Gemeinde Habichtswald umsonst, sagte Raue. Der Ausbau des Glasfasernetzes, der in Kooperation der nordhessischen Landkreise Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg getragen wird, garantiert eine flächendeckende Hochleistungs-Breitbandversorgung. Auf Anfrage der CDU gab Raue an, dass bisher nicht geplant sei, im Zuge des Projektes weitere Rundfunkmasten aufzustellen. Vielmehr sollten die bereits bestehenden in das Projekt miteingebunden werden.

Elektro-Tanksäule

Vertreter der CDU baten während der Sitzung darum, einen Antrag der SPD zur Einrichtung einer Elektro-Tanksäule in Habichtswald zu prüfen. Solange der genaue Preis unklar sei, könne man den Planungen nicht blind zustimmen, hieß es. Da unlängst bekannt wurde, dass die Kasseler Verkehrsgesellschaft nach mehreren Tests die Anschaffung von Elektro-Linienbussen und den Verleih von Elektro-Autos und -Fahrrädern plane, sei eine Auflademöglichkeit in Habichtswald sinnvoll, sagte Raue.

13 Habichtswalder mehr

Zu Beginn der Sitzung hatte Raue darauf hingewiesen, dass nach Auswertung der Zensus-Volkszählung Habichtswald 13 Einwohner mehr hat als angegeben. „Ich habe Glück gehabt“ scherzte er, „es gibt Gemeinden, da droht den Bürgermeistern durch die geringere Einwohnerzahl eine niedrigere Besoldungsgruppe.“ (lad)

Quelle: HNA

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