Schwalm-Knüll: Weichen für Windpark sind gestellt – Mehr Photovoltaikanlagen

Genossenschaft im Aufwind

Dank mit Blumen: Vorstandsmitglied Horst Kaisinger (rechts) bedankt sich mit einem Blumenstrauß beim ausscheidenden Mitglied des Aufsichtsrats, Dr. Constantin H. Schmitt, für die geleistete Arbeit. Foto: privat

Schwalmstadt. Eine positive Bilanz zog die Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll bei ihrer Generalversammlung: So hat die Energiegenossenschaft Photovoltaikanlagen mit am Netz, die mit ihrer Gesamtleistung 540 Haushalte versorgen können.

In der Kulturhalle in Ziegenhain eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Braun die dritte Generalversammlung. Für den Vorstand informierte Dr. Brigitte Buhse über die sich schnell ändernden Rahmenbedingungen auf Bundes-, Landes- und Regierungsbezirksebene. Horst Kaisinger berichtete, dass es ungeachtet dessen gelungen ist, in 2013 den Bestand an Photovoltaikanlagen zu erweitern. Die begonnenen Projekte im Bereich Windkraft seien weiter verfolgt worden. Für einen Windpark im Gebiet der Gemeinden Ottrau und Schrecksbach seien inzwischen alle Weichen so gestellt, dass dort ein gutes Projekt in Bürgerhand entstehen könne.

Nur 27 Monate nach ihrer Gründung kann die Energiegenossenschaft einen ansehnlichen Jahresüberschuss aufweisen. Aus Sicht der Energiegenossenschaft profitieren viele in der Region von den Aktivitäten: die Eigentümer von Dächern und Flächen durch gezahlte Pachten, regionale Unternehmen durch Aufträge, die Stadt Schwalmstadt durch entrichtete Gewerbesteuer und nicht zuletzt die Mitglieder durch Zins- und Dividendenzahlungen auf ihre Beteiligungen.

Hans-Kurt Bernhardt vom Vorstand zeigte sich zuversichtlich, dass auch im Jahr 2014 die Geschäftsentwicklung weiter positiv verlaufen werde und verwies auf das aktuell gute Sonnenjahr. Im Bereich der Windenergie soll an den begonnenen Projekten weiter gearbeitet und in Informationsveranstaltungen vor Ort, insbesondere in den Beratungen der gemeindlichen Gremien, der Dialog geführt werden. Bernhardt zeigte sich überzeugt davon, dass die im Regionalplan vorgesehenen Flächen bebaut werden. Offen sei lediglich, ob es zum Nutzen der Kommunen und Bürger in der Region geschieht oder zum Nutzen anderer. (syg)

Quelle: HNA

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