Gensunger Buchhändlerin Heike Vockeroth erhielt das Gütesiegel für Leseförderung

Bekam am Freitag den Leseförderpreis des Landesverbandes Hessen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: Heike Vockeroth aus Gensungen macht sich seit langem um die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen verdient. Foto: M. Berger

Gensungen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat am Freitag in Wiesbaden der Buchhändlerin Heike Vockeroth aus Gensungen das Gütesiegel „Lesefreude Hessen - Anerkannter Lesepartner 2010/11“ verliehen. Das teilte Kathrin Bucher vom Hessischen Landesverbandes des Börsenvereins mit.

Insgesamt erhielten das Gütesiegel hessenweit laut Börsenverein 65 Buchhandlungen für ihr Engagement in der Leseförderung. Unter ihnen Heike Vockeroth, die seit Jahr und Tag Kindergärten und Schulen besucht, um den Schülern literarische Inhalte und das Lesen nahe zu bringen. „Wir wollen mit unseren Aktionen die Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen stärken“, sagte Heike Vockeroth. Dafür setzt sich die Bücherfreundin ehrenamtlich ein. Mit wachsendem Erfolg. Lesungen, die in der Gensunger Buchhandlung stattfinden, sind grundsätzlich ein Publikumsmagnet, Schulen und Kindertagesstätten buchen Vorleserin Heike Vockeroth regelmäßig und immer wieder.

„Das nimmt schon einen ziemlichen Teil meiner Freizeit ein“, sagte Heike Vockeroth. Immerhin liest die Geschäftsfrau wöchentlich ein bis zweimal für Schüler und Kindergartenkinder. „Aber ich weiß, wofür ich die Zeit aufwende“, erklärte Heike Vockeroth. „Leseförderung ist nicht nur sinnvoll, sondern ganz besonders wichtig.“

Vor diesem Hintergrund bewarb sie sich im vergangenen Sommer beim Börsenverein um den Leseförderpreis. „Dafür reichte ich die gesammelten Zeitungsartikel über meine Leseaktionen für Kinder ein – und hatte Erfolg.“ Am Freitag überreichte Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler ihr im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine das Gütesiegel. Dieses Siegel darf die Buchhändlerin nun offiziell führen, damit jeder sehen kann, dass Heike Vockeroth nicht nur Bücher verkauft, sondern sich außerdem fürs Lesen stark macht. Denn, so Heike Vockeroth: „Wer lesen kann, hat’s deutlich leichter.“

Quelle: HNA

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