Diebstahl: Angeklagter blieb stumm

Vor Gericht war seine Stimme weg

Treysa. Eine Verhandlung wegen Ladendiebstahls wurde im Amtsgericht Schwalmstadt verschoben, weil der Angeklagte behauptete, seine Stimme schonen zu müssen.

Der Angeklagte hatte am Donnerstag den Gerichtssaal betreten und dem Richter wortlos einen Zettel übergeben. Auf dem Zettel stand, dass der Angeklagte sich vermutlich einen Nerv eingeklemmt habe und deshalb seine Stimme schonen müsse. Weiterhin bat er in seinem Schreiben darum, den Verhandlungstermin um acht bis zwölf Wochen zu verschieben. Bei einem Arzt sei er allerdings nicht gewesen.

Der Richter gab seinem Wunsch statt und vertagte die Verhandlung auf Dezember. Sollte er aber beim nächsten Termin noch immer nicht sprechen können, bräuchte der Angeklagte aber unbedingt ein ärztliches Attest. (nnx)

Quelle: HNA

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