Gerlinde Eckhardt: Vom Personalamt ins Frauenbüro

Sie kennt alle von A bis Z

+
Gerlinde Eckhardt (vorne) verstärkt ab sofort das Team des Frauenbüros des Schwalm-Eder-Kreises: Links Trudi Michelsen, rechts Petra Ziepprecht. Landrat Frank-Martin Neupärtl stellte gestern das neue Team vor.

Schwalm-Eder. Diese Herausforderung kam Gerlinde Eckhardt gerade zur rechten Zeit: Denn das Alter von 42, sagt die Hombergerin, sei genau richtig, um beruflich etwas ganz Neues zu wagen. Und das tut sie:

Gerlinde Eckhardt wechselte im März vom Personalamt der Kreisverwaltung ins Frauenbüro. Dort vervollständigt sie nun das Team von Trudi Michelsen und Petra Ziepprecht.

Die Diplom-Verwaltungsfachwirtin bringt für die neue Aufgabe viele wichtige Voraussetzungen mit. Vor allem kennt sie wohl jeder der über 1100 Mitarbeiter der Kreisverwaltung, in deren Personalamt sie 18 Jahre arbeitete.

In dieser Zeit war sie für Auszubildende und Mitarbeiter mit Namen von A bis Z eine kompetente Ansprechpartnerin für alle Fragen rund ums Personalwesen.

Deshalb wird das Personalwesen auch ihr Thema bleiben. Die neue Frauenbeauftragte legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Personalentwicklung. Dass sie die Menschen, die Strukturen und die Bedingungen der Kreisverwaltung seit ihrer Ausbildung dort kennt, erleichtert ihr den Ansatz und die Arbeit.

„Ich weiß, wo den Leuten der Schuh drückt“, sagt die 42-Jährige. „Ich habe ein offenes Auge für die Belange der Mitarbeiter und die Knackpunkte im System.“

Für Frauenbeauftragte Trudi Michelsen ist die neue Kollegin im Team eine große Bereicherung. Denn der Einsatz für die Gleichberechtigung verlange Durchsetzungsvermögen, eine starke Persönlichkeit und viele Ideen und Visionen.

All das hat Gerlinde Eckhardt, die ihren beruflichen Neustart positiv sieht: „Ich besitze viel Lebenserfahrung und bin noch so spritzig und dynamisch, dass ich etwas bewegen möchte.“ Es hat eben doch Vorteile, über 40 zu sein.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare