Die Fritzlarer Feuerwehren hielten ihre gemeinsame Jahreshauptversammlung ab

Gut gerüstet für Aufgaben

Die Geehrten: Langjährige und verdiente Feuerwehrmänner, eingerahmt von Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange (links), Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke (rechts) und Kreisbrandmeister Michael von Bredow (hinten links). Foto: Zerhau

Fritzlar. „Das war ein ereignisreiches Jahr für die Fritzlarer Feuerwehren.“ Auf diesen Nenner brachte Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke den Rückblick auf 2010, den er während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Fritzlarer Feuerwehren im Dorfgemeinschaftshaus Werkel präsentierte.

Hucke ging in seinem Jahresbericht auf die markanten Punkte aus dem Jahr 2010 ein. Die Fritzlarer Feuerwehren mussten zu 235 Einsätzen ausrücken. Nach wie vor an der Spitze liegen dabei die technischen Hilfeleistungen mit 141 Alarmierungen. Dazu kamen 20 Brandeinsätze, 25 Fehlalarme, meist durch Brandmeldeanlagen, sowie Brandsicherheitsdienste und sonstige Einsätze.

278 Brandschützer

In Fritzlar sichern in zehn Einsatzabteilungen 40 Frauen und 238 Männer den Brandschutz in der Stadt und den Stadtteilen. Dazu kommen 143 Jungen und Mädchen in sieben Jugendabteilungen. Aus denen konnten 17 junge Leute in die Einsatzabteilungen übernommen werden. Weiterhin sind in den Alters- und Ehrenabteilungen 71 Mitglieder gemeldet.

Hucke bescheinigte seinen Leuten eine hervorragende Arbeit und betonte, dass die Frauen und Männer auch bei Großeinsätzen mit ihrem Fachwissen, ihrer Einsatzbereitschaft und dem Teamgedanken schwierigste Aufgaben unter enormen Belastungen bewältigt hätten.

Nicht nur im Stadtgebiet waren die Fritzlarer Feuerwehrleute im Einsatz, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus in Wabern, Niedenstein und Hundsdorf.

Ganz wichtig sei die Ausbildung, sagte der Stadtbrandinspektor. Im Berichtsjahr besuchten die Aktiven zahlreiche Lehrgänge mit Erfolg, dazu gab es im Fritzlarer Stützpunkt eine Informationsveranstaltung der Kripo Homberg zum Thema Brandursachenermittlung.

Gut ausgerüstet

Im Bereich Ausrüstung stehen die Fritzlarer Feuerwehren gut da, meinte Hucke. Alle Feuerwehren verfügen über Gerätehäuser, die den Unfallverhütungsvorschriften entsprächen. Vorschau: Bei den Feuerwehren in Cappel, Geismar und Fritzlar wird je eine Kinderfeuerwehr aufgebaut. Die Feuerwehren werden künftig zu ihren Lösch- und Rettungseinsätzen in ihrem Bereich eine Staubetreuung in Extremsituationen übernehmen.

Als oberster Dienstherr der Fritzlarer Feuerwehren dankte Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange den Frauen und Männern für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre hervorragende Arbeit. Lange sagte, dass die Stadt Fritzlar 2010 und 2011 insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Sicherstellung des Brandschutzes investiere.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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