Johannisfest in Treysa: Gesang und Tanz zur Erinnerung

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Anmutig: Die Schüler der Ballettschule von Susan White zeigten einen klassischen Tanz im weißen Tutu.

Treysa. Die Treysaer erinnern sich ein Mal im Jahr an ein wichtiges Kapitel in der Stadtgeschichte: an die erste Wasserleitung. Am Freitagabend trafen sich hunderte Gäste auf dem Marktplatz, um das Johannisfest zu feiern.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Konrad Jakobsen. Nach der Eröffnung durch den Ersten Stadtrat Detlef Schwierzeck stimmte der Posaunenchor Hephata auf das Programm ein. Mystisches boten Musicaldarstellerin Karin George und ihr Schüler Danny Ziegert mit Auszügen aus „Tanz der Vampire“.

Nach Jakobsens Ausflug in die kulturelle Landschaft der Schwalm stürmte der Nachwuchs aus der Ballettschule von Susan White die Bühne: Neben klassischem Ballett durften sich die Zuschauer an Jazz-Tanz und Modern Dance sowie einem spritzigen französischen Cancan erfreuen.

Nicht fehlen durfte beim Johannisfest Hannelore Deist als Treeser Hex: „Die Treeser Hex sie hat gewitzt, die Zunge wieder scharf gespitzt, nimmt giftig und mit viel Trara, aufs Korn, was übers Jahr geschah.“ Vom Wahlkampf – „sie zogen ab ’ne Superschau, die Wahlbeteiligung war trotzdem mau“ – bis hin zum Wieragrund – „die Investoren tun sich schwer, die Hoffnung schwindet mehr und mehr“ – kommentierte Deist gekonnt und treffend das Stadtgeschehen. Für den Wieragrund hatte sie sogar einen neuen Nutzungsvorschlag parat: „Ihr haltet mich vielleicht für doof, mein Vorschlag wär ein Zentralfriedhof.“

Bilder vom Johannisfest

Johannisfest in Treysa

Für den Ausklang des Festes sorgte der Damensingkreis der Liedertafel Treysa unter Leitung von Kajo Freischem. Der bewies, dass er nicht nur in der Bütt ein pfiffiger Erzähler ist. Er unterhielt die Gäste mit einer amüsanten Geschichte gespickt mit Jägerlatein. (zsr)

Quelle: HNA

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