Geschäftsbetrieb in Dissen erweitert - Café und Bistro im mondänen Stil geplant

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Von Kaffee versteht er etwas: Jochen und Michaela Wegener planen einen Cafébetrieb in Dissen an der Bundesstraße 254. Eröffnung im kommenden Jahr.

Dissen. Wer möchte nicht einmal einen Espresso an der 5th Avenue in New York trinken. Um das Ambiente zu genießen, könnte ein Trip in die Vereinigten Staaten schon bald überflüssig sein. Jochen und Michaela Wagener planen ein solches Café mit Bistro in Dissen. In Dissen? Genau.

Derzeit betreibt Wegener das Geschäft Juradoctor an der Bundesstraße 254. Dort werden unter anderem hochpreisige Kaffeevollautomaten angeboten.

Seine Erweiterungspläne sind ambitioniert. Damit sein Vorhaben gelingt, hat er sich einen der namhaftesten Kaffeehausbauer der Welt ins Boot geholt: die italienische Costa Group. Die Architekten und Entwickler aus dem norditalienischen Riccò del Golfo di Spezia bauen sonst in Rom, Mailand, New York und Moskau.

"Wir wollen die italienische Lebensart und -freude transportieren. Ein Besuch bei uns soll sich anfühlen wie ein kurzer Abstecher nach Italien", sagt Jochen Wegener.

120 Quadratmeter groß soll das Café und der Verkaufsraum werden. Bauen möchte er das neue Gebäude in direkter Nachbarschaft zu seinem bisherigen Geschäft.

Die Stadtverordnetenversammlung hat schon im vergangenen Jahr den Weg frei gemacht für die Ansiedlung. "Frühestens im kommenden Jahr werden wir öffnen", sagt Michaela Wegener.

Jochen Wegener ist begeistert, zeigt Bilder von Cafés, die die Costa Group bereits entwickelt hat und schwärmt von den Möglichkeiten. "Das Geheimnis, wie unser Laden aussehen soll, lüften wir aber erst später", sagt Michaela Wegener und lacht. Die Entscheidung sei ohnehin noch nicht gefallen. Deshalb möchte er auch nicht zu den Baukosten sagen.

Derzeit werde mit den Planern die Einrichtung und das Aussehen besprochen und vor allem auch das Konzept. "Natürlich wollen wir davon profitieren, dass genau am Grundstück ein stark frequentierter Radweg vorbeiführt", sagt Wegener. Den vielen Pendlern soll ein gediegener Halt schmackhaft gemacht werden. Denkbar wäre eine Kaffeespezialität mit einem leichten Snack zum günstigen italienischen Preis.

Einiges sei noch zu entscheiden, aber bis zur Eröffnung sei es ja noch hin. In Konkurrenz zu bestehenden Angeboten sehe man sich nicht: "Unser Zielgruppe ist eine andere", sagt Jochen Wegener.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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