Geschäftsführer Lothar Maurer äußert sich zur Situation

Hausener Ferienwohnpark: „Häuser sind nicht marode“

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Geschäftsführer Lothar Maurer äußert sich zur Situation im Hausener Ferienwohnpark

Oberaula. Von den 97 Häusern im Ferienpark Hausen sind 18 ständig bewohnt, teilte gestern Geschäftsführer Lothar Maurer mit.

Fünf weitere seien nur in den Wintermonaten ständig bewohnt, so dass etwa ein Viertel der Ferien- und Wochenendhäuser dauerbewohnt ist, so Maurer.

Der Geschäftsführer bezieht sich auf den HNA-Bericht vom 28. Juni, in dem es um die Inhaberin der Parkgastronomie geht. „Es wird der Eindruck erweckt, dass zum Teil marode Ferienhäuser vermietet werden, dem müssen wir energisch widersprechen“, so Maurers Stellungnahme. 24 Einheiten werden demnach von der Ferienpark Aulatal GmbH & Co. KG verwaltet, die bei Bedarf vier Häuser zusätzlich anmietet. Fünf Häuser, die im Besitz von Niederländern seien, werden laut Maurer in Holland direkt vermarktet.

Zum Teil vier Sterne

Die Ferienhäuser seien massiv gebaut, zum Teil mit vier Sternen ausgezeichnet und alle in Ordnung, „ansonsten würden renommierte Reiseveranstalter wie Novasol, Belvilla, Vacance select. etc. keine Verträge mit dem Ferienpark Aulatal abschließen“. Maurer weiter: „Seit zehn Jahren haben wir steigende Übernachtungszahlen trotz Rückgang der zu vermietenden Häuser.“ Über 90 Prozent zufriedene Gäste und viele Stammgäste bestätigten, dass man sich im Ferienpark Aulatal wohlfühle, vor allem wegen des guten bis sehr guten Zustandes der Häuser und der Gesamtanlage.

Dafür sorgen laut Maurer zehn Mitarbeiter, die teils seit mehr als zehn Jahren im Park beschäftigt seien, „diese Arbeitsplätze sind gefährdet, wenn sich herumspricht dass die Ferienhäuser marode sein sollen und die Gäste wegbleiben“. Derzeit ist der Park laut Maurer ausgebucht, bis zum 18. August.

Die geplante gleichzeitige Nutzung des Ferienparks als fester Wohn-Standort und zur Vermietung der Ferienhäuser hatte kurz vor der Sommerpause in der Oberaulaer Gemeindevertretung erneut zur Debatte gestanden. Die Wirtsfamilie der Hessenstube befürchtet durch die Änderung des Bebauungsplans großen wirtschaftlichen Schaden. Wir hatten über die Einschätzung von Bürgermeister Klaus Wagner berichtet, der sagte, die Häuser seien zum Teil marode und könnten besser renoviert werden, wenn die Anwohner ein Dauerwohnrecht hätten. (aqu)

Quelle: HNA

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