Geschafft: 81 haben das Abi in der Tasche

Geschafft: 81 Abiturienten freuten sich am Samstag über ihre Abschlusszeugnisse und stellten sich vor der Übergabe stolz zum Gruppenfoto auf. Fotos:  zhf

Wolfhagen. Glückliche Gesichter in Wolfhagen: Der Abitur-Jahrgang 2015 der Wilhelm-Filchner-Schule hat seine Zeugnisse bekommen. 13 Jahre Schule liegen hinter den Abiturienten.

Wenn es nach Paula Deuermeier geht, ist es gar nicht so schwer, ein gutes Abitur zu bauen. Für heutige Schulstarter hat sie deshalb - mit einem Augenzwinkern natürlich - den Tipp schlechthin: „Einfach am Anfang kurz fleißig sein, dann glauben die Lehrer immer, dass man gut ist, auch wenn man mal eine faule Phase hat.“ Die 18-Jährige muss es wissen, denn sie ist Jahrgangsbeste an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule und freute sich am Samstag während der feierlichen Zeugnisübergabe in der Kulturhalle über eine sehr gute 1,4, mit der sie nun ein Lehramtsstudium in Kassel anstrebt.

Ein bisschen faul sei sie schon gewesen, so die Zierenbergerin, auf keinen Fall eine Streberin. Zwar habe sie vor allem für ihre Leistungsfächer Chemie und Englisch „ein bisschen was gemacht“, dramatisch seien die Abi-Vorbereitung aber nicht gewesen.

Das findet auch Lukas Nelle. Mit 1,6 der beste Junge und den diesjährigen Abgängern, fallen seine Tipps für gute Noten wesentlich pragmatischer aus: „Im Unterricht aufpassen, immer die Hausaufgaben machen und regelmäßig Vokabeln lernen.“ Bei ihm habe das wunderbar funktioniert, sagt der 18-jährige Naumburger, der nun in ein freiwilliges soziales Jahr beim ASB in Balhorn startet und im Anschluss daran studieren will. „Medizin oder Jura, das weiß ich noch nicht genau, wobei ich davon ausgehe, dass mein Notenschnitt für Medizin nicht ausreichen wird.“

Quäntchen Glück

Oberstufenleiter Carsten Müller und Schulleiter Ludger Brinkmann wünschten nicht nur den zwei Besten, sondern auch deren Mitschülern viel Erfolg und das „nötige Quäntchen Glück“ für einen guten Start in die Zukunft. 85 hatten sich zum Abitur gemeldet, 81 von ihnen haben bestanden, und das mit einem beachtlichen Schulschnitt von 2,6. Der kann sich noch geringfügig ändern, eine Schülerin nämlich hat ihre Prüfungen noch vor sich, konnte krankheitsbedingt am regulären Durchlauf nicht teilnehmen.

Anders als sie, halten es ihre Jahrgangskollegen bereits in Händen, das Papier, auf das sie all die Jahre hingearbeitet hatten und das ihnen nun im Namen der Filchner-Schule, der Lehrer und des Landes Hessen die Reife bescheinigt. Verdient, nach 13 Jahren konsequenten Lernens, denn nicht allen ging das Abitur so leicht von der Hand wie Paula Deuermeier und Lukas Nelle.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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