Hephata-Aktion: Ehepaar Thiel brachte mit 40-Tonner 1000 Geschenke in Kinderheim

Geschenke für Rumänien

Geschenk: Die Rumänienhilfe Hephata bereitete mit den vielen Geschenken und Spenden aus der Schwalm zahlreichen Kindern eine Freude . Foto: privat

Schwalmstadt. „Multu mesc!“ – auf deutsch „Vielen Dank“, das bekamen Inge und Heinz Thiel, die Initiatoren der Rumänienhilfe Hephata, bei ihrem Weihnachtstransport in das rumänische Kinderheim „Preventoriul TBC de la Ilisua“ oft zu hören.

Kein Wunder, im Gepäck hatten sie fast 1000 Weihnachtsgeschenke für rumänische Kinder in der rumänischen Stadt Ilisua.

„Die Geschenke haben ganz viele Kinder glücklich gemacht, dafür möchten wir uns sehr bei den Spendern bedanken“, sagt Inge Thiel, ehemalige Lehrkraft der Förderschule Hephata. Sie und ihr Ehemann Heinz, Leiter des Fuhrparks Hephata, hatten einen 40-Tonner-Lkw mit Lebensmitteln, Anziehsachen, Baumaterialien und eben auch Päckchen nach Rumänien gebracht. Begleitet wurden sie von Sebastian Heyde, Mitarbeiter der Behindertenhilfe Hephata, und von Heidi Gaudin und Kai Erdel, angehende Erzieher der Hephata-Akademie für soziale Berufe.

Neben den 150 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwei und 14 Jahren, die in dem Heim leben, wurden auch die Kinder der Heim-Mitarbeiter und der städtischen Kindertagesstätte beschenkt.

Gespendet hatten unter anderem die Kindertagesstätten der Region: Die Kita in Loshausen spendete den Erlös eines Basars für die Rumänien-Aktion. Auch die Kindertagesstätten im Fünftenweg in Ziegenhain, die Kita Neukirchen und eine Kita aus dem Edertal steuerten Päckchen und Bekleidung für den Transport bei. Auch Frauengruppen der Evangelischen Kirchengemeinde in Treysa und aus Allendorf/Landsburg beteiligten sich.

Mit dem Hilfstransporter wurden auch gebrauchte Bekleidung, Hygieneartikel und Schulmaterialien, sowie Duschwannen und Baumaterial transportiert. Hinzu kamen Geldspenden in Höhe von 3000 Euro.

„Davon haben wir Holz zum Heizen gekauft“, erzählt Inge Thiel. Die Baumaterialien sind für ein kleines Wohnhaus des Heims gedacht, in dem 70 Jungen. „Ein Bad haben wir bereits renoviert, der Rest kommt nach und nach.“

Im Frühjahr soll in einem Anbau eine Krankenstation entstehen. „Bislang gibt es so was noch gar nicht“, sagt Inge Thiel. Drittes Projekt wird die Renovierung des Schulgebäudes, in das es reinregnet.

„Ohne unsere Hilfe müsste das Heim schließen. Jeder, der gespendet hat, kann sich bei mir Fotos von der Weihnachtsfeier in Rumänien abholen und sehen, wo die Päckchen und Spenden hingegangen sind“, sagt Inge Thiel, Ansprechpartnerin für Informationen zur Rumänienhilfe. • Kontakt: Inge Thiel. Tel. 0 66 91/96 65 32 oder unter hithiel@t-online.de

Quelle: HNA

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