Hans Günter Humburg und der Luftschutzstollen von Geismar

Geschichte in Handschrift

Der Autor und sein Heft: Hans Günter Humburg. Foto: Büchling

Geismar. Der Geismarer Hans Günter Humburg (70) hat sein zweites Heft mit Geismarer Geschichten herausgebracht. Es geht um den Luftschutzstollen in dem heutigen Fritzlarer Stadtteil.

Das Heft hat 70 Seiten mit mehreren Karten und zahlreichen Fotos. Humburg schildert die Wirren des Krieges von Herbst 1943 bis Mitte 1946 und beschreibt die Rolle des Luftschutzstollens. Der Autor hat seine Berichte mit der Hand geschrieben und so auch drucken lassen. „Das ist authentisch“, sagte er uns.

Voriges Jahr war sein erstes Heft der „Geismarer Geschichte(n)“ über den Kindergarten erschienen. Das dritte Werk ist in Arbeit und soll um Pfingsten erscheinen.

Humburg ist seit zehn Jahren im Ruhestand. Sein Interesse gilt der Heimatgeschichte seine Dorfes. 1987 hatte er seine erste Ausstellung im Fritzlarer Regionalmuseum zur Ortsgeschichte von Geismar organisiert. Ihr folgten drei weitere Präsentationen im Gehöft Alt-Geismar und in der alten Schule des Ortes.

Das neue Heft kostet fünf Euro und kann unter der Telefonnummer 0 56 22/ 3147 bestellt werden. Den Überschuss will Humburg der Altengemeinschaft Geismar spenden. (zpb)

Quelle: HNA

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