Quartett „Simmerings“ trat in Felsberg auf

Geschichtenerzähler und Musiker

Auftritt der Simmerings: von links Thomas Frankfurth, Doro Heimel, Eckhard Huneck und Sandra Bürger. Foto: Günther

Felsberg. Den Löffel abgeben oder ins Gras beißen - der Tod kann vielseitig ausgedrückt werden: Genau das bewies das Quartett „Simmerings“ am Freitag mit seinem Auftritt in der Bücherei der Drei-Burgen-Schule Felsberg. Das Lehrerquartett mit Doro Heimel, Eckhard Huneck, Sandra Bürger und Thomas Frankfurth macht deutlich, dass selbst ein ernstes Thema wie der Tod durchaus auch lustige und unterhaltsame Aspekte bieten kann.

Als Geschichtenerzähler und Musiker brachten die vier Lehrer an diesem Abend Literatur und Musik zum Verschmelzen. Gefesselt lauschten die Zuschauer bei Kerzenschein und gedämpften Licht den leise zitierten Worten von Franz Schuberts Winterreise. Großzügig im Raum verteilt und nur mit einer Leselampe beleuchtet, philosophierte das Quartett über ein Leben nach dem Tod. Lange hielt diese Atmosphäre jedoch nicht an, denn von einem Moment zum nächsten gaben die Akteure völlig trocken ein amüsantes Lied über ein Meerschweinchen zum Besten und brachten das Publikum so zum Lachen und Toben.

Was man beachten muss bevor man die Reise antritt und über den Jordan geht, fasste Frankfurth zusammen, unter anderem mit der Frage: „Muss ich mich vor der Reise ins Jenseits eigentlich impfen lassen?

Ein gelungener und unterhaltsamer Abend, der sowohl zum Nachdenken als zum Mitlachen anregte. (zcg)

Quelle: HNA

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