Haushaltsentwurf: Das meiste Geld fließt ins Kanalnetz sowie in Straßen und Wasserleitungen

Gesprengte Brücke: 2011 kommt Ersatz

Morschen. Mehr als 1,4 Millionen Euro will die Gemeinde Morschen dieses Jahr in ihr Kanal-, Wasser- und Straßennetz stecken. Das teilte Erster Beigeordneter Rudolf Bezela am Donnerstagabend dem Parlament bei der Vorstellung des 2011er Haushaltsentwurfs mit.

Nach dem Etat soll Morschen dieses Jahr rund 2,8 Millionen Euro investieren. Knapp die Hälfte des Geldes fließt in die Wasser- und Abwasseranlagen und den Straßenbau am Domänenhof und an der Landgrafenstraße in Altmorschen sowie in den Starweg in Wichte und die Straße Zum Ehrenmal in Heina. Dabei verbindet die Gemeinde die Pflicht mit der Kür. Denn das Kanalnetz muss nach der EU-Verordnung saniert werden, die Erneuerung der Wasserleitungen und der Straße soll dagegen freiwillig in Angriff genommen werden, wenn denn die Straßen schon aufgerissen sind, erläuterte Büroleiter Markus Opitz am Freitag die Pläne seitens der Verwaltung.

Kredite in Höhe von 1,9 Millionen Euro muss die Gemeinde dieses Jahr für ihre Vorhaben aufnehmen, teilte Opitz mit. Im Gegenzug werden 574 900 Euro Schulden getilgt.

Weitere Vorhaben sind nach dem 2011er Zahlenwerk unter anderem: • Sanierung der vorwiegend von Landwirten genutzten Brücke in Konnefeld (86 000 Euro) • Sanierung des Hochbehälters in Altmorschen (250 000 Euro) • Wiederaufbau der gesprengten Brücke in Binsförth (810 000 Euro) • Anschaffung eines Kleinschleppers für den Bauhof (45 000 Euro) • Gehwegbau im Bereich des neuen Edeka-Marktes und im Bereich der Salzmannhallen (51 000 Euro). (lgr)

Quelle: HNA

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