Weg zur gesunden Schule

Zierenberger erhalten Teilzertifikat für Projekte zur Suchtprävention

Freuen sich über ihr erstes Teilzertifikat „Schule & Gesundheit“ aus den Händen von Michael Scholz vom Schulamt: Christine Jakubowsky, Simone Kettner, Reinhard Steudel und Schulleiterin Ute Walter (von links). Foto:  zhf/nh

Zierenberg. Mit Gesundheitsförderung erfolgreiche Schulen entwickeln, darum geht es im Projekt „Schule & Gesundheit“, das Bildungseinrichtungen auf ihrem Weg zur Eigenverantwortung dabei unterstützt, die Gesundheits- und Bildungsqualität Schritt für Schritt zu verbessern.

Ziel: Ein gutes Schulklima und eine gesundheitsförderliche Schulorganisation zu erreichen.

Auch die Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule hat sich erfolgreich auf den Weg gemacht, hat diese Woche im Rahmen einer Zertifizierungsfeier in der Aula ein erstes Teilzertifikat als „Gesundheitsfördernde Schule“ erhalten.

Dies hat sich die Gesamtschule durch bereits fest installierte Projekte und Angebote verdient, vom „Trainingsraum“ zur Vertiefung von Unterrichtsregeln über das Mediations-Projekt „SOS in der ESS“ zur Konfliktbewältigung bis hin zu zahlreichen Angeboten der Suchtprävention.

Nun heißt es weitermachen, um die drei verbleibenden Teilzertifikate auf dem Weg zur Gesamtzertifizierung zu erhalten. Darum kümmert sich an der Elisabeth-Selbert-Schule die Gruppe „Schulklima und Schulkultur“ rund um die Pädagogen Christine Jakubowsky, Simone Kettner und Reinhard Steudel, die sich während der Zertifizierungsfeier auch bei den Kollegen anderer Schulen aus Kassel und Landkreis über deren Engagement informierten.

Unter anderem präsentierte sich die Eschenwaldschule aus Helsa-Eschenstruth, die sich mit Radfahr- und Rollertraining, Verkehrserziehung und einer Schulwegsicherung durch Warnfiguren ihre Urkunde verdient hat. Während die Ernst-Abbe-Schule in Kaufungen auf Ausgleich durch Reiten, Fußball und Boxen setzt, punktete die Regenbogenschule aus Vellmar mit dem Projekt „Zu Fuß zur Schule..“

Spitzenreiter

„Durch den lebendigen Austausch konnten wir gute Anregungen von anderen Schulen und deren Aktivitäten erhalten“, freute sich ESS-Schulleiterin Ute Walter. „Wir können alle voneinander profitieren, denn wir haben ein gemeinsames Ziel, nämlich gesunde Schüler von gesunden Lehrern in einem freundlichen Schulklima einer gesundheitsfördernden Schule zu unterrichten.“

Das scheint in Kassel und Landkreis aufzugehen, wie Michael Scholz vom staatlichen Schulamt am Rande zu berichten wusste: „Die Schulen aus unserer Region sind hinsichtlich ihres Engagements in Sachen Gesundheit Spitzenreiter in Hessen.“ (zhf/nh)

Quelle: HNA

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