2500 Menschen nutzen den Tag der offenen Kliniktür, um sich zu informieren

Tag der offenen Kliniktür: Gesundheit kommt an

Melsungen. Mit 2500 Besuchern am Tag der offenen Tür im Melsunger Krankenhaus haben die Veranstalter nach den Aktionen in den Jahren 2004 und 2007 einen neuen Rekord aufgestellt.

2500 Männer, Frauen und Kinder informierten sich am Sonntag über alles, was die Askleoios-Klinik zu bieten hat und nutzten auch das Zusatzangebot, das der Freundeskreis des Klinikums unter Federführung der Leitenden Oberschwester Claudia Engelhardt auf die Beine gestellt hatte.

Die medizinische Versorgung im Kreisteil Melsungen ist gesichert und um neue Facetten bereichert. So verfügt das Melsunger Krankenhaus jetzt über einen neuen Computertomographen (CT) und plant, sein Spektrum künftig um eine psychiatrische Station als Tagesklinik zu erweitern. „Mit solcher Öffentlichkeitsarbeit wollen wir natürlich für unser Haus werben“, sagte Chefarzt Dr. Gunther Claus. „Wir müssen den Menschen begreiflich machen, welch umfangreiches Leistungsangebot unsere Klinik zu bieten hat.“

Pluspunkte zeigen

Karl-Heinz Dietzel, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises geht sogar noch weiter: „Eine unserer primären Aufgaben ist es, die Hausärzte ins Boot zu holen und davon zu überzeugen, die Patienten nach Melsungen zu schicken.“ Immerhin genüge die technische Ausstattung des Krankenhauses den Anforderungen des heutigen Medizinwesens, „und das muss unbedingt gezeigt werden“.

Besonders stolz, so Dr. Claus, könne das Klinikum auf seine Erfolge sein: „Weniger als drei Prozent unserer Patienten müssen in Spezialkliniken verlegt werden.“

In der Tat: Der Tag der offenen Tür kam bei den Besuchern richtig gut an. Bereits am Vormittag scharten sich Hunderte von Menschen im und ums Klinikum, ließen sich Ultraschall, Herzecho und Endoskopie erklären.

Blick in den neuen OP

Besonders interessant war für Kirsten, Herbert und Fabien Holl aus Felsberg der OP-Bereich. „Wir sind echt beeindruckt, man kommt schließlich nicht jeden Tag in einen richtigen Operationssaal“, sagte Kirsten Holl. „Jedenfalls nicht auf zwei Beinen“, sagte ein anderer Besucher im Vorübergehen. Und Enkel Fabien ließ sich staunend die vielen medizinischen Gerätschaften zeigen.

Auf dem Außengelände der Asklepios-Klinik gab’s einen Rettungswagen des DRK zu bestaunen, der im Laufe des Tages aber mehrfach zu Einsätzen ausrücken musste. Ein begehbares Stück Plastikdarm veranschaulichte auf verständliche Weise, wie Darmerkrankungen aussehen: Tumore, Geschwüre und Polypen etwa. Hier wurde nicht nur geworben, sondern echte Aufklärungsarbeit geleistet.

Dazu trugen auch die Mitarbeiter des Hauses ihren Teil bei: Auch sie waren in den Tag der offenen Tür eingebunden und mussten viele Fragen der neugierigen Besucher beantworten.

Quelle: HNA

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