Gewerbegebiet und Autohof Ostheim stellt Feuerwehr vor Herausforderungen

Werden langfristig für den Brandschutz nicht mehr gebraucht: die Feuerwehrhäuser in Beiseförth und Malsfeld. Fotos: Grugel

Malsfeld. Das junge Gewerbegebiet samt Autobahnanschluss und Rasthof in Ostheim stellt die Gemeindefeuerwehr Malsfeld vor neue Herausforderungen. Es gibt Gefahrguteinsätze, Lkw-Brände und viele andere Einsatz-Szenarien, die eine Neuorganisation der Feuerwehr erfordern.

Das verdeutlichte Bürgermeister Herbert Vaupel am Dienstagabend anlässlich eines Besuchs des Kasseler Regierungspräsidenten sowie von Vertretern des Kreises.

Zusammen mit Gemeindebrandinspektor Oliver Garde stellte der Rathauschef die Pläne für eine Neuausrichtung vor. Danach werden die Ortswehren Malsfeld und Beiseförth weiter zusammenwachsen. Schon seit zwei Jahren üben sie zusammen. Im nächsten Jahr sollen sie formal fusionieren. Das soll unter anderem tagsüber eine hohe Verfügbarkeit des Personals bringen. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab der Gemeinde 30.000 Euro Landesgeld für den Fusionsprozess und wünschte viel Erfolg.

Während ein Zusammenwachsen der Wehren ohne das Engagement der Brandschützer nicht zu haben ist, geht beim zweiten Schritt der Neuorganisation nichts ohne Geld: 1,8 Millionen Euro soll das neue Feuerwehrhaus für beide Wehren kosten. (lgr)

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Quelle: HNA

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