Es gibt jetzt Bewegung bei Baugebieten: Stadt Melsungen prüft weitere Flächen

+
Die Schwarzenberger wünschen sich ein Baugebiet: Ortsvorsteher Timo Riedemann zeigt auf die Fläche über den Gärten.

Melsungen. Die Stadt Melsungen könnte doch noch in größerem Umfang Baugebiete ausweisen. Für alle Stadtteile und die Kernstadt wurden jetzt Flächen ermittelt, die in Frage kommen. Ende September sollen diese begutachtet und anschließend bewertet werden.

"Wir wollen in unserer Betrachtung natürlich nicht unberücksichtigt lassen, dass auch bestehende Gebäude vermarktet werden sollen", sagt Bürgermeister Markus Boucsein. Die Bekämpfung des Leerstands in der Kernstadt habe hohe Priorität. Die Rückmeldung aus den Stadtteilen sei aber so, dass dort der Wunsch nach weiteren Baugebieten besteht. Die Ausweisung sei Inhalt seines Bürgermeisterwahlkampfes gewesen, sagt Boucsein. Den Bauinteressenten müssten auch individuelle Wünsche ermöglicht werden. Mit Ergebnissen der Prüfung sei indes nicht vor 2015 zu rechnen.

Die meisten Flächen seien in Privatbesitz. Allerdings seien einige Eigentümer ihrerseits auf die Stadt zugekommen, um Grundstücke zu verkaufen beziehungsweise für Erschließungen zur Verfügung zu stellen, sagt Markus Boucsein.

Flächen sind vorstellbar unter anderem in Melsungen unterhalb des Telekomgebäudes (6 Bauplätze), nordwestlich der Kernstadt (bis zu 10), östlich des neuen Friedhofs (40), Adelshausen westlicher Ortsrand (4), Günsterode nordöstlicher Ortsrand (4), Röhrenfurth nordöstlicher Ortsrand (16) und in Schwarzenberg auch nordöstlicher Ortsrand (10 bis 12), in Melsungen und Obermelsungen zusätzlich je etwa acht Bauplätze. Für Kehrenbach und Kirchhof sind keine Flächen vorgeschlagen.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare