Feuerwehrgerätehaus: Umbau beginnt 2012

Gigantische Summe, wichtige Aufgabe

Breuna. 409.000 Euro wird der Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Breuna laut Schätzungen des beauftragten Grebensteiner Architekturbüros kosten. Die Gemeindevertreter stimmten der neuen Ausbauvariante und den damit verbundenen höheren Kosten einstimmig zu.

„Es ist eine sinnvolle Maßnahme, durch die unsere Feuerwehr dann auf dem neuesten Stand ist“, sagte Gustav Uloth von der SPD-Fraktion. Dem schlossen sich die Sozialdemokraten an: „Der Kreuzungsverkehr fällt weg und insgesamt bietet der Umbau viele Vorteile“, sagte Marlies Weymann-Flörke, SPD-Fraktionschefin.

Nach der neuen Variante, bei deren Planung die Feuerwehr miteinbezogen worden war, soll eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und direkter Ausfahrt zur Wolfhager Straße angebaut werden. Auf den Ausbau des Obergeschosses, wie zunächst geplant, wird dafür verzichtet.

Die bereits bestehende Fahrzeughalle soll zu Umkleide- und Lagerräumen sowie einer Werkstatt umgestaltet werden. Neue Fenster und eine neue Heizung (Flüssiggas) sind ebenfalls vorgesehen.

Bezuschusst wird der Umbau mit Geld vom Land in Höhe von 88.2000 Euro. Bei den vorherigen Planungen im Jahr 2007 belief sich die Kostenschätzung auf 370.000 Euro.

Weil nun aber wegen des Neubaus der Fahrzeughalle eine geänderte Förderrichtlinie zum Tragen kommt, ist die Landeszuweisung wesentlich höher. Insofern gleiche sich der Mehrbetrag wieder aus, heißt es aus dem Gemeindeparlament.

Wichtige Aufgabe

„Solche Summen hören sich immer so gigantisch an“, sagte Breunas Verwaltungchef Klaus-Dieter Henkelmann. Man dürfe jedoch nicht vergessen, welche wichtige Aufgabe vor allem die Breunaer Feuerwehr leiste, da sie oft zu Einsätzen an der Autobahn 44 hinzugezogen werde.

Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten beginnen. (veg)

Quelle: HNA

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