Für brenzlige Situationen gewappnet

Gilserberger Feuerwehr mit neuen Fahrzeugen ausgestattet

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Großer Tag für die Feuerwehr Gilserberg: Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug wurde offiziell in Dienst gestellt. 

Gilserberg. Am 13. April stellte die Freiwillige Feuerwehr Gilserberg gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Dienst.

Neben einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 10 steht den Brandschützern der Hochlandgemeinde ab sofort auch ein Kommandowagen (KdoW) zur Verfügung. Der Opel Insignia wird von den Voraushelfern für medizinische Hilfseinsätze genutzt.

Die Neugier war groß. Gemeindebrandinspektor Markus Böse konnte zahlreiche Gäste im Feuerwehrhaus in Gilserberg begrüßen. Zukünftig werden beide Fahrzeuge dort stationiert sein. Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund des Dauerregens musste die Feierstunde in der Fahrzeughalle stattfinden.

Es sei ein historisches Ereignis für die Feuerwehr Gilserberg, sagte Böse mit Blick auf das HLF: „So ein Fahrzeug begleitet Generationen. Das Alte hat uns viele Jahre treue Dienste geleistet und auch das neue Fahrzeug wird sicher wieder rund dreißig Jahre seinen Dienst leisten.“

Jungferneinsatz bei Waldbrand

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug hat 1200 Liter Wasser an Bord, 231 PS und ist geländegängig. Erst kürzlich konnte das imposante Fahrzeug bei einem Waldbrand seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Erfreut zeigte sich der Feuerwehrchef über die Beschaffung des Kommandowagens für die Voraushelfer: „Wir machen diese Aufgabe als einzige Feuerwehr im Schwalm-Eder-Kreis. Der Kommandowagen ist etwas ganz Besonderes.“

Beachtlich: Der gebraucht gekaufte Allradler wurde zum größten Teil mit Spenden finanziert. Mit rund 13.000 Euro unterstützen Banken, die Matthias Kaufmann Stiftung, Gilserberger Bürger, Vereine und Firmen das Projekt. Thomas Schlung, Leiter der Voraushelfer, wertet den hohen Geldbetrag als Zeichen der Wertschätzung: „Ich bin einfach stolz auf die Resonanz auf den Spendenaufruf. Danke.“

"Big Jupiter" kostete eine Viertelmillion Euro

Wie Bürgermeister Reiner Barth informierte, kostete das neue HLF 250.000 Euro. Das Land Hessen förderte das Neufahrzeug mit 72.000 Euro. Seitens des Landkreises soll es ebenfalls noch Mittel geben. Es sei eine Investition, die den Bürgen zugute komme, so der Verwaltungschef: „Es ist das zentrale Fahrzeug, das wichtigste Fahrzeug der Feuerwehr.“

Im Anschluss an die feierliche Enthüllung gab es noch eine kleine Taufe. Zukünftig wird das HLF im internen Sprachgebrauch „Big Jupiter“ heißen. Die Idee für den Namen hatte Sebastian Stehling. Mit seinem Vorschlag konnte sich der „Feuerwehrmann Sam“-Fan in einem kleinen Ideenwettbewerb gegen siebzehn Konkurrenten durchsetzen.

Quelle: HNA

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