Tief Tilmann überzog die Schwalm mit einer Eisschicht

Schwalmstadt. In der Region war am Donnerstag offenbar die Schwalm besonders von den Auswirkungen des Tiefs Tilmann betroffen. Mit dem Einsetzen von wärmeren Temperaturen und Regen verwandelten sich Fahrbahnen und Gehwege etwa ab Mitternacht in eisige Rutschbahnen.

Bis zum Vormittag gab es laut Polizei teils erhebliche Behinderungen des Straßenverkehrs, besonders auf Nebenstrecken. Zum Teil blieben Fahrzeuge hängen. Stark vereist waren die Gehwege.

Nach Angaben der Polizei kam es nicht zu ernsten Unfällen. In Leimsfeld rutschte ein 37-jähriger Linienbusfahrer mit seinem Fahrzeug seitlich gegen eine Warnbake. Ob zu dem Zeitpunkt gegen 8.15 Uhr Fahrgäste in dem Bus waren, ist nicht bekannt. Es entstand geringer Schaden.

Der Busverkehr im Landkreis war punktuell eingeschränkt, berichtete Mike Stämmler von der Nahverkehr Schwalm-Eder GmbH (NSE). Auffällig sei gewesen, dass es in den Höhenlagen etwa um Knüllwald keine Behinderungen gab. Laut Stämmler war der Bereich Schwalm kreisweit offenbar am stärksten betroffen.

Es habe keine kompletten Linienausfälle oder -absagen gegeben, zu Verspätungen und Ausfällen sei es aber hier und da gekommen. Grundsätzlich, so Stämmler, gelten auch bei solchen Wetterereignissen immer zwei Leitlinien: Sicherheit geht vor Pünktlichkeit und der Fahrer trifft die Entscheidung. Sabine Herms, Sprecherin des NVV (Nordhessischer Verkehrsverbund, Kassel), sagte auf HNA-Anfrage, im Großraum habe es keine gravierenden Behinderungen gegeben. (aqu)

Quelle: HNA

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