Goldenes Senfkorn ging nach Neumorschen

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Preisträger: Freuen sich über das goldene Senfkorn. Von links: Birgit Döhne, Heike Kohlhaas-Rauch, Sabine Knobel, Pfarrer Bernd Knobel, Jutta Beneke und Christiane Matthews.

Melsungen. Es ist klein, hat die Farbe gold und steht für eine große Idee in einer Kirchengemeinde: das goldene Senfkorn. Als Innovationspreis des Kirchenkreises Melsungen wurde es am Dienstagabend zum ersten Mal verliehen.

In der Melsunger Stadtkirche überreichte Bischof Dr. Martin Hein vier goldene Senfkörner an zukunftsweisende Gemeindeprojekte.

Der erste Preis ging an das Projekt Mörscher Engel und somit an die Gemeinde Neumorschen. Damit verbunden sind 2500 Euro Preisgeld. Der Verein Mörscher Engel hat es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Menschen zu unterstützten.

Die Mörscher Engel Sabine Knobel, Birgit Döhne, Heike Kohlhaas-Rauch, Jutta Beneke, Christiane Matthews und Gemeindepfarrer Bernd Knobel waren von dem Gewinn überrascht. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir gewinnen“, sagte Sabine Knobel. Von ihr stammt auch das Logo für das goldene Senfkorn.

14 eingereichte Projekte

Für den Preis eingereicht wurden Ideen für besondere Gottesdienste, Projekte aus dem Bereich Musik und Jugend sowie Gemeindearbeit mit Gruppen. Die Jury bestehend aus Dekan Kirchenrat Rudolf Schulze, Ruthild von Dörnberg und Pfarrerin Kirsten Bingel wählte aus 14 eingereichten Projekten den Gewinner des „Goldenen Senfkorns“ aus.

„Die Beteiligung ist ein Zeichen der Vielfalt im Kirchenkreis“, sagte Ruthild von Dörnberg, Präses der Kreissynode. Bei der Auswahl der Preisträger achtete die Jury besonders auf die Innovation und Nachhaltigkeit der Projekte. Namensgeber für das „Goldene Senfkorn“ war Pfarrer Michael Schümers. Das kleinste aller Körner spielt auch in der Bibel eine Rolle. „Das Senfkorn zeigt, wie aus etwas ganz winzig Kleinem etwas wunderbar Großes werden kann“, sagte Ruthild von Dörnberg.

1500 Euro für Spangenberg

So sei es auch mit den Projektideen in den Kirchengemeinden. Damit den Preisträgern das kleine goldene Senfkorn nicht verloren geht, hat Bernd Köhler einen Rahmen dafür angefertigt.

Das Projekt „Konfis aktiv in der Gemeindearbeit“ bekam das zweite „Goldene Senfkorn“ überreicht. Damit fließen 1500 Euro in die Kasse der Gemeinde Spangenberg. Ein Zeugnis-Brunch für Schüler im Jugendzentrum Felsberg und ein Aussaat-Gottesdienst landeten auf Platz drei. Den teilen sich die evangelische Jugend Felsberg und die Kirchengemeinde Wolfershausen, Brunslar und Deute. Die Drittplatzierten bekamen jeweils 500 Euro.

Die Preisgelder wurden von der Landeskirche gestiftet. „Wir wollen, dass die Landeskirche weiter innovativ bleibt“, sagte Bischof Hein.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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