Edelmetall im Wert von 40.000 Euro winkt

Geocaching: Goldrausch im Dreiländereck

Naumburg. Schatzsucher aus ganz Deutschland werden sich im März auf den Weg ins Dreiländereck zwischen Naumburg, Fritzlar und Edertal machen, um einen Goldbarren im Wert von rund 40.000 Euro zu finden.

Verantwortlich für den Goldrausch ist der Verein Outdoor-Sports, ein Zusammenschluss von Leuten aus der Region, deren Hobbys eine enge Beziehung zur Natur haben: Klettern, Reiten und auch Geocaching, der modernen Form der Schatzsuche mit Navigationsgeräten.

Die Operation Gold-Caching startet am Freitag, 22. März, um Mitternacht. Schlag zwölf gehen die Startkoordinaten per SMS an alle Teilnehmer heraus, die sich bis zum 17. März auf der Homepage (www.gold-caching.de) registriert und die Teilnahmegebühr von 79 Euro überwiesen haben. Und so werden sich dann am frühen Samstag die Schatzsucher aus ganz Deutschland auf den Weg machen ins Wolfhager Land.

Acht Routen haben Vereinsvorsitzender Michael Seibel und seine Mitstreiter ausgearbeitet, auf der sich die Schatzsucher zum Ziel vorarbeiten werden. Jede Strecke hat 25 Zielpunkte. An jeder dieser Stationen gilt es, ein Rätsel zu lösen. Die Antwort wird per SMS an die Organisatoren gesendet, und wenn die Antwort richtig ist, gibt es neue Koordinaten per SMS von der Zentrale an den Mitspieler, die ihn zum nächsten Cache lotsen.

Artikel aktualisiert um 18.30 Uhr

Von Station zu Station, so Seibel, werden die Rätsel kniffliger, „da wird sich dann im Laufe der Suche die Spreu vom Weizen trennen“, sagt der 43-Jährige aus dem Naumburger Stadtteil Heimarshausen, der den Goldbarren verstecken wird und als einziger die Koordinaten des Zielcaches kennt.

„Mehrere Hundert“ Geocacher haben sich nach Seibels Angaben bereits für die Schatzsuche, die in Deutschland in dieser Form bislang einzigartig sei, angemeldet. (nom)

Quelle: HNA

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