Sänger aus der ganzen Region trafen sich auf dem Spangenberger Himmelsfels

Gospel machen glücklich

Ein Tag zum Energietanken: Leiterin Njeri Weth sorgte beim Gospelworkshop in Spangenberg für die Stimmbildung und den letzten Schliff bei den Sängern. Foto:  Eberlein

Spangenberg. Welcher Ort in Spangenberg wäre passender, um einen Gospel-Tag zu veranstalten, als der Himmelsfels? Zum sechsten Mal trafen sich Sängerinnen und Sänger am Wochenende zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Spaß haben.

Bereits am Freitagnachmittag war die Hälfte der 100 Teilnehmer – darunter mehrere Mitglieder der Afrikanischen Gemeinde „Divine Impact Church of God“ aus Kassel – zum Spangenberger Gospelcamp angereist. Nach dem Einstimmen und Kennenlernen erwartete die Gäste ein Abendessen und danach auch noch späte Arbeitsgruppen.

Am Samstag startete das Programm mit einem Gottesdienst, bevor die ersten Workshops begannen. Fünf Sachkundige, darunter Pfarrer Johannes Weth und seine Frau Njeri, leiteten die einzelnen Gruppen.

Schöne Lieder für Gott

„Wir alle hier haben große Freude daran, für Gott schöne Lieder zu singen“, erklärte der Spangenberger Pfarrer Weth. Und obwohl das laute Singen und leidenschaftliche Tanzen in der afrikanischen Kultur mehr verankert sei als in der deutschen, hätten auch viele Teilnehmer beim Gospel-Tag richtig Gas gegeben.

Das änderte sich auch nicht am verregneten Nachmittag. Weder Veranstalter noch Teilnehmer ließen sich die gute Laune verderben. „Die Leute haben es sich nicht nehmen lassen, glücklich zu sein“, betonte Johannes Weth. Das sah man den Teilnehmern auch an. Ganz gleich, ob beim Workshop oder beim offenen Singen, alle waren mit Herz und Seele dabei. Als am späten Nachmittag die Sonne wieder durch die Wolken lugte, sorgte sie bei so manchem Sänger dafür, dass er die Stimme noch einmal hob.

Titel wie „I lift my eyes up“, „Jesus is my answer“ oder „On the cross of Calvary“ schallten durch den Kunstpark. Zum Abschluss trafen sich noch einmal Teilnehmer und Besucher auf dem Himmelsfels.

Gospel, das bedeute eben nicht nur das Singen von „Halleluja“ und das Rufen des Namens „Jesus“, sagte Njeri Weth. Gospel, das bedeute vor allem auch, alte Freunde zu treffen, neue Kontakte zu machen und als Sänger zu einer Einheit zusammenzuwachsen.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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