Schatzsucher fand 40 Zentimeter langes Objekt

Schatzsucher findet Granate im Wald

Geismar. Was genau ein 64-Jähriger mit seinem Metalldetektor in einem Wald nahe Geismar gesucht hat, ist nicht bekannt. Womit er am Mittwochmorgen aber nicht gerechnet hatte, war der Fund einer Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Geismarer ein großes  Loch mit seinem Spaten gegraben, um einen vermeintlichen Schatz zu bergen. Immerhin 40 Zentimeter tief grub er sich ins Erdreich. Was dann jedoch zum Vorschein kam, flößte ihm einen solchen Schrecken ein, dass er das „Ding lieber liegen ließ“. Er entschied sich, die Polizei von seinem gefährlichen Fund zu unterrichten.

Kurzclip: Kampfmittelräumer Dieter Brunner mit der Granate

Die Fritzlarer Beamten verständigten daraufhin den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen. Zum Glück, denn gefunden hatte der 64-Jährige eine 10,5-Zentimeter-Sprenggranate eines Flugabwehrgeschützes. Mitarbeiter eines privaten Kampfmittelräumdienstes legten die Granate komplett frei und transportierten den gefährlichen Fund ab. Wie Feuerwerker Dieter Brunner sagte, handelt es sich bei dem Fund um eine deutsche Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg, die von einem Flugabwehrgeschütz abgefeuert worden war.

Der etwa 40 Zentimeter lange und zehn Kilogramm schwere Blindgänger wird auf einer Anlage des Kampfmittelräumdienstes des Landes entsorgt. (zzp/ddd)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Zerhau

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