Planungsgruppe Freizeitspiele veranstaltete Fest für Kinder aus Homberg und Stolin

Grenzenloser Spielspaß

Lange Tafel: Kinder aus Homberg und Stolin vergnügten sich gemeinsam bei fantasievollem Mal- und Bastelvergnügen. Foto: zse

Homberg. Für gemeinsamen Spielspaß muss man nicht unbedingt die selbe Sprache sprechen: Spielerisch funktioniert eine Verständigung auch mit Händen und Füßen, Augenzwinkern und einem Lächeln.

Diese Erkenntnis gewannen Kinder ganz unterschiedlicher Kulturen während einer Ferienspiel-Aktion. Die Möglichkeit dazu eröffneten die ehrenamtlich tätigen Organisatorinnen der Homberger Planungsgruppe Freizeitspiele. Sie bieten seit Jahrzehnten zweimal jährlich amüsante Ferienaktionen für jeweils 30 Teilnehmer aus der Kreisstadt und den Stadtteilen an.

Ein Herz für Stoliner Kinder

Daneben haben sie längst auch ihr Herz für die Kinder aus Hombergs Partnerstadt Stolin entdeckt: Sie haben die jungen Weißrussen, die in jedem Sommer zum Erholungsurlaub anreisen, schon häufig eingeladen.

Mit einem Spielfest in den Efzewiesen fand am Dienstag wieder ein gemeinsames Unterhaltungsangebot statt. Dank der halben Hundertschaft spielwütiger und vergnügungslustiger Sprösslinge hatten die Betreuer den sprichwörtlichen Sack Flöhe zu hüten. Das jedoch gelang angesichts der vielen attraktiven Spielstationen mühelos.

Im Kreativprogramm bemalten und bedruckten die Kinder Stofftaschen, filzten Figuren und bastelten Armbänder. Für die notwendige Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen sorgte neben dem Wasserspielplatz auch die Homberger Feuerwehr: Dank deren Tanklöschfahrzeug-Einsatz konnte ein eigens aufgebautes Brandfeld gelöscht und zudem manch erhitztes Gemüt mit Wasserspritzern abgekühlt werden.

Jenseits des gemeinsamen Spielfestes absolvieren beide Gruppen getrennt weitere Aktionen mit Ausflügen und Besichtigungen, Sport, Spiel und Spaß. Dabei unterstützen die Stadt Homberg sowie zahlreiche Vereine, Institutionen, Geschäfts- und Privatleute das ehrenamtliche Engagement der Planungsgruppe Freizeitspiele.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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