Eltern und andere Freiwillige renovierten Räume in der Grundschule am Kirschberg

Größer, bunter, freundlicher

Gemeinsam anpacken für eine schönere Schule: Diese Eltern halfen bei der Renovierung der Neuenbrunslarer Einrichtung. Foto: nh

Neuenbrunslar. Eltern, Schüler, Lehrer und Mitglieder des Vereins Familienhaus renovierten und erweiterten in den vergangenen Wochen die Neuenbrunslarer Grundschule am Kirschberg. Vorigen Donnerstag wurde noch ein Elektroherd eingebaut, diese Woche folgen einige Regale und ein Kühlschrank.

Das Besondere: Nicht der für die Schule zuständige Schwalm-Eder-Kreis sanierte die Schule, sondern viele freiwillige Helfer.

„Seit der Einbindung der Schule in das Konzept des Familienhauses mit warmen Mittagessen und einer Ganztagsbetreuung ist die Schülerzahl stetig gestiegen“, erklärt Hilmar Löber, Vorsitzender des Vereins. Schriftführer Jochen Hammerschick fügt hinzu: „Dieses Mehr an Kindern macht uns stolz und sichert unseren Schulstandort.“

Zwar trug der Schwalm-Eder-Kreises die Materialkosten, ansonsten wurden fünf Schulräume aber allein durch ehrenamtliche Helfer vornehmlich in den Sommerferien erweitert und erneuert.

Lehrer zogen um

So zogen beispielsweise die Lehrer um. Ihr Zimmer ist nun in der ehemaligen Schulküche. Dagegen befindet sich diese jetzt in dem kleinen Erweiterungsbau. Nur mit der Hilfe vieler fachlich versierter Freiwilliger und Sponsoren konnte diese Baustelle beendet werden, teilt Schulleiterin Birgit Gerber mit. Darüber hinaus gestalteten die Helfer die Mensa und den Betreuungsraum um. Der Raum der ersten Klasse wurde durch einen Wanddurchbruch erheblich vergrößert.

Miteinander lernen

Die Rektorin ist sichtlich stolz angesichts des vielfältigen Engagements. „Hier spiegelt sich in ganz besonderer Weise unser Schulmotto ,Miteinander leben, miteinander lernen’ wider,“ meint Birgit Gerber.

Dieses Miteinander habe dazu geführt, dass innerhalb von gerade einmal sechs Wochen solch weitreichende bauliche Veränderungen an der Neuenbrunslarer Schule erfolgen konnten. Es zeige, dass das Konzept der Schule und des Familienhauses von der Schulgemeinschaft getragen werde. (mso)

Quelle: HNA

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