Spende geht an Palliativstiftung und Kulturnetzwerk Landrosinen

Rotary Club Schwalmstadt verzeichnet größten Erlös seit Bestehen

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Symbolische Geldsäckchen für einen guten Zweck: von links Tine Fiand, Ernst Groß, Alexandra Urbas, Stefan Pollmächer, Ralf Geisel und Thomas Sitte. 

Schwalmstadt. Freudiger Anlass: Insgesamt 10.000 Euro hat der Rotary Club Schwalmstadt aus dem Erlös der Kunstauktion gespendet, die Ende April in Ziegenhain stattfand. 

Die Kunstauktion, ein Novum in der Schwalm, hat damit den größten Erlös seit Bestehen des Rotary Clubs Schwalmstadt eingebracht, so Präsident Ralf Geisel – der Club besteht seit 34 Jahren.

Der Erlös geht je zur Hälfte an das Kulturnetzwerk Schwalm-Eder, die Landrosinen sowie die Deutsche Palliativ Stiftung. Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte kam hierfür aus Fulda nach Ziegenhain gereist, um das symbolische Geldsäckchen mit 5000 Euro entgegenzunehmen.

„Die Kunstauktion war eine grandiose Veranstaltung“, sagte Dr. Stefan Pollmächer (Niederurff), der sich im Namen des Vorstands der Landrosinen gemeinsam mit Ehefrau Dr. Alexandra Urbas ebenfalls über die Spende über 5000 Euro freute.

Das Geld solle voraussichtlich einem geplanten Filmprojekt über die Veranstaltungen der Landrosinen im Jahreskreis Nordhessens zu Gute kommen, kündigte Pollmächer gegenüber der HNA an. „Wir danken vor allem auch den Künstlern, die ihre Werke zur Verfügung stellten und das Risiko der Auktion eingingen – manche Kunstwerke wechselten dabei auch weit unter Wert den Besitzer“, so der Vorsitzende der Landrosinen.

Die Deutsche Palliativ Stiftung plane, mit der Spende die Elternberatung der Deutschen Kinder Palliativ Stiftung in Fulda auszubauen – nach Angaben von Sitte der einzigen dieser Art in Hessen. „Wir haben das Geld gut angelegt, davon bin ich überzeugt“, sagte Geisel. Organisiert hatte die Kunstauktion in der gläsernen Ausstellungshalle des Autohauses Weckesser in Ziegenhain der Unterstützungsverein des Rotary Club Schwalmstadt unter fachlicher Leitung des Künstlerpaars Tine Fiand und Ernst Groß (Werkhof Großropperhausen).

„Die Auktion war wunderbar gelaufen“, sagten Fiand und Groß. Sie habe gezeigt, dass Kunst in der Schwalm nicht nur zur Schau gestellt, sondern auch vermarktet werden könne.

Während sich Geisel vorstellen kann, in „ein, zwei Jahren“ über eine Neuauflage der von Künstlern aus der Region getragenen Auktion nachzudenken, schließen Fiand und Groß ein erneutes Engagement als Kuratoren aus. „Vielleicht können sich ein nächstes Mal andere Protagonisten wie beispielsweise die Kunsthalle Willingshausen beteiligen“, so Groß.

Quelle: HNA

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