Die große Bürgerbefragung in Edermünde hat eine Rücklaufquote von 42 Prozent

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Sie freuen sich über den Erfolg: Bürgermeister Thomas Petrich (links) und Gemeindeparlamentsvorsteher Armin Wicke mit den 2655 ausgefüllten Fragebögen in den Kisten. Diese Kisten sind inzwischen unterwegs zur Auswertung, die die Fachleute der Gießener Firma E-opinio in den kommenden Wochen übernehmen werden.

Edermünde. Die Wette mit einigen Schülern der Fritzlarer König-Heinrich-Schule hat Thomas Petrich knapp gewonnen: Die über 46 Prozent Beteiligung an der großen Bürgerbefragung, die die Schüler voller Optimismus geschätzt hatten, wurden nicht erreicht.

Aber dass es tatsächlich 42 Prozent geworden sind, das findet der Edermünder Bürgermeister „einfach sensationell“, wie er auch am Montagabend vor der Gemeindevertretung betonte.

Es sind 2655 Fragebögen von erwachsenen Edermündern ausgefüllt und zurückgeschickt worden, berichtete er den Parlamentariern. Auf eine Rücklaufquote über 40 Prozent habe man vielleicht gehofft, aber niemand habe ernsthaft damit gerechnet, schon gar nicht die Experten der Fachfirma, sagte Petrich. Durchschnittlich gehe man von 10 bis 20 Prozent Rücklauf aus, 30 Prozent seien schon sehr, sehr gut.

Auch die Online-Befragung der Jugendlichen läuft laut Petrich sehr gut. Ebenfalls über 40 Prozent der Befragten habe sich zu den Themenbereichen geäußert. Die Umfrage bei den Grundschulkindern werde mit Unterstützung der Grundschulen demnächst ebenfalls laufen.

Die Auswertung werde jetzt einige Wochen dauern, sagte der Bürgermeister. Erste Ergebnisse hofft er beim Neujahrsempfang der Gemeinde Edermünde vorstellen zu können. Der Empfang wird am 29. Januar in der Besser Mehrzweckhalle stattfinden.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es auch: Wegen der ungewöhnlich hohen Beteiligung stiegen die Kosten für die Bürgerbefragung. Man rechnet laut Petrich mit zusätzlichen 5900 Euro, die dafür aufgebracht werden können.

Quelle: HNA

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