Keine Überraschungssieger beim Schachfestival im Kurhaus von Bad Zwesten

Großmeister blieben unter sich

Bad Zwesten. Die drei Großmeister haben das Schachturnier in Bad Zwesten unter sich ausgemacht. Nach acht Runden standen der Russe Evgeny Romanov als Sieger und der Ukrainer Alexander Zubarev als Zweitplatzierter fest. Auf Rang drei landete Viesturs Meijers aus Litauen. Bester Nordhesse wurde Andrey Cherny vom Schachclub Baunatal.

Vier Tage und acht Runden lang brüteten 45 Schachspieler im Kurhaus von Bad Zwesten über den Brettern. Der Sieger der Bad Zwestener Open kassierte eine Prämie von 750 Euro. Nach Angaben von Jürgen Kehr, Hauptschiedsrichter des Turniers, wäre das Preisgeld auf 1000 Euro gestiegen, wenn sich 100 Schachspieler gemeldet hätten.

Durchaus gut besetzt sei das Bad Zwestener Turnier gewesen, sagt Kehr. Denn unter den Startern waren drei Großmeister und ein internationaler Meister, alles Titel, die ein Schachspiel auf sehr hohem Niveau voraussetzen. Bedauerlich fand es der Turnierleiter, dass die Beteiligung aus der Region recht gering war. Und das obwohl es in Nordhessen durchaus gute Schachspieler gibt, die bei dem Turnier hätten mithalten können.

Wenig erfreulich sei die Zahl von gerade einmal sieben Teilnehmern aus der Region auch deshalb, weil in Nordhessen neben dem Schachfestival in Bad Zwesten Turniere nur noch in Vellmar und Korbach ausgerichtet werden.

Den Rückgang der Teilnehmerzahl bei der 14. Auflage der Bad Zwesten Open führte er unter anderem auf Probleme vor zwei Jahren zurück. Damals musste das Turnier abgesagt werden. Im Anschluss gab es Streit um die Rückzahlung des Startgeldes. Eins ist Kehr klar: Wenn der Abwärtstrend anhält, wird es das von Jürgen Lenz aus Leonberg organisierte und von Bad Zwesten geförderte Turnier in wenigen Jahren nicht mehr geben. (ras)

Quelle: HNA

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