Besonderer Ausstellungsort der Künstlerin

Grudda-Kunst und Führung im Golfpark

So entsteht eine Radierung: Carin Grudda (rechts) zeigte im Golfpark, wie man mit verschiedenen Werkzeugen eine Metallplatte bearbeitet. Foto: ula

Gudensberg. Nicht nur die bunt gestalteten Pfähle erinnern überall in und rund um Gudensberg daran, dass das Grudda-Jahr ausgerufen wurde: Auch im sonst eher sportlich orientierten Golfpark zwischen Kernstadt und Obervorschütz hinterlässt die Künstlerin Carin Grudda zurzeit deutliche Spuren.

Bei einem kulturell-kulinarischen Event mit unterhaltsamem Bauchredner und leckerem Fünf-Gang-Menü von Koch Jens Eckhoff zeigte der Golfpark der Familie Kleppe, dass er auch als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum geeignet ist.

Im früheren Brennofen der ehemaligen Ziegelei, einem beeindruckenden Gang aus roten Ziegeln, stellt Carin Grudda etliche ihrer Kaltnadel-Radierungen aus, gedruckt auf Servietten. Wie sie diese Kunstwerke herstellt, zeigte sie den Gästen beim Event: Sie durften selbst mit spitzem Werkzeug eine Metallplatte bearbeiten, von der Grudda nach eigenem Finish neue Radierungen herstellen wird.

Speziell für den Golfpark hat die Künstlerin zudem eine Installation geschaffen, zwei großformatige Bronzen sind zu sehen. Dort startet auch die nächste Führung durch den Gudensberger Kunst-Parcours, die Carin Grudda selbst übernehmen wird.

Los geht es am Donnerstag, 12. September, um 18 Uhr im Golfpark, von dort wird ein Fahrdienst zur Innenstadt eingerichtet. Die Gäste können sich darauf freuen, von der Künstlerin selbst sowohl etwas zu den einzelnen Kunstwerken als auch zu deren Entstehungsgeschichte, zu der jeweiligen Technik und zu den verwendeten Materialien zu erfahren.

„Die Gestaltung von großformatigen Bronzen ist immer wieder eine Herausforderung für mich“, sagt Carin Grudda. (ula) • Karten für die Führung: 8 Euro, Kinder 3 Euro, erhältlich im Bürgerbüro, Tel. 05603/9330, im Grudda-Shop bei Rosi Holetz, Tel. 05603/3638, und im Golfpark Gudensberg, Tel. 05603/ 930730.

Quelle: HNA

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